Mysteriöse Umbaupläne für das Landgasthaus Hansy. Aus dem ehemaligen Gänserndorfer Traditionsbetrieb soll etwas werden, „was es so noch nicht gibt“, lässt VP-Bürgermeister René Lobner aufhorchen.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 30. November 2020 (18:06)
Alt, aber schön: Das ehemalige Landgasthaus Hansy an der Gänserndorfer Hauptstraße ist derzeit nicht in Betrieb.
Gemeinde

VP-Bürgermeister René Lobner und Reinhard Pacejka, Geschäftsführer der Bauträgerfirma „AC Wohnen“, unternahmen vergangene Woche einen Lokalaugenschein im ehemaligen Landgasthaus Hansy.

Lobner ließ danach im NÖN-Gespräch mit einer mysteriösen Aussage aufhorchen: „Wir werden nach dem Umbau ein Angebot bieten, das es so noch nicht gibt – fern von der klassischen Gastronomie.“ Mehr will der Gänserndorfer Stadtchef noch nicht verraten. Nur so viel: „Es wird auf jeden Fall spannend.“

Man wisse selbst noch nicht, wohin die Reise geht, so Lobner. Aktuell werden diverse Optionen für eine Neubespielung ausgelotet und Sanierungskonzepte entwickelt. Bis Jänner soll ein grobes Konzept am Tisch liegen.

Eines steht mittlerweile so gut wie fest: Die Gemeinde selbst wird das künftige Lokal nicht betreiben. Und: Für Kindergärten und Hort werde hier auch nicht gekocht, da verfolgt die Stadt mittlerweile eine andere Strategie. Auf jeden Fall werde ein Restaurator hinzugezogen: „Wir wollen ja das urige Ambiente so gut wie möglich erhalten.“ Auf der anderen Seite muss das Lokal auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, darunter gehört auch die gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit.

Zur Erinnerung: „AC Wohnen“ wird hinter dem Gasthaus 15 neue Wohnungen und Auto-Stellplätze errichten. Im ersten Stock des bestehenden Gebäudes wird das Gänserndorfer Standesamt untergebracht, ein Aufzug kommt. Die Gemeinde wird vom Bauträger das Gasthaus mieten und verpachten.