Hund bei eisiger Kälte ausgesperrt. Wilson musste bei Frost-Temperaturen im Garten ausharren. Frau verständigte Behörde.

Erstellt am 05. März 2018 (18:58)
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Wilson wurde von seinen ehemaligen Besitzern ausgesperrt. Nun wartet der Basset Hound auf ein besseres Zuhause.
Tierheim Dechanthof

Bis vergangene Woche Dienstag musste Wilson bei Eiseskälte im Garten seiner Besitzer leben, und das gänzlich ohne Unterschlupf. Nur ein kleines Stück hatte man für den Vierbeiner in einer Gemeinde im Norden des Bezirks Gänserndorf eingezäunt.

„Zum Glück für Wilson hat sein Besitzer noch vor Ort einen Verzicht unterzeichnet.“ Verantwortliche des Tierheims Dechanthof

Der Vierbeiner war 2013 als Welpe angeschafft worden. Anfangs durfte er ins Haus, danach musste er im Garten leben. Nach einigen Ausbrüchen griffen die Besitzer zu drastischeren Maßnahmen: Sie hängten ihn mit einer kurzen Kette an einen kleinen Holzverschlag an.

Kleiner Gartenabschnitt wurde eingezäunt

Eine aufmerksame Tierfreundin hatte schon damals Alarm geschlagen und die Behörde verständigt, woraufhin für Wilson ein Gartenstück eingezäunt wurde, mehr Aufmerksamkeit bekam er aber nie.

Vergangene Woche entdeckte dieselbe Frau, dass Wilson auch bei den sehr tiefen Temperaturen der anhaltenden Kältewelle nicht ins Haus geholt wurde und meldete diesen Umstand wiederum sofort der zuständigen Behörde, die umgehend die Abnahme des Vierbeiners anordnete.

Wilsons Halter unterzeichnete noch vor Ort einen Verzicht, sodass der Hund nun dem Tierheim Dechanthof (Bezirk Mistelbach) gehört, der einen neuen Besitzer für den Basset Hound sucht. „Bitte helft uns, für Wilson ein Zuhause bei Rassefreunden zu finden! Er mag alle Menschen und auch Hunde. Katzen kennt Wilson bisher nicht“, heißt es seitens der Verantwortlichen des Tierheims Dechanthof.