Projekt „Am Damm“: Stadtsaal-Entwürfe sind da. Die ersten konkreten Pläne sehen vielversprechend aus. Nun wird ein entsprechender Vertrag ausgearbeitet, erklärt VP-Bürgermeister René Lobner.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 04. August 2018 (05:21)
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So könnte der künftige Stadtsaal mit den diversen Geschäftslokalen, Büros und Wohnungen aussehen.
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Für das Projekt „Am Damm“ (die NÖN berichtete) liegen jetzt die ersten konkreten Pläne vor. VP-Bürgermeister René Lobner zeigt sich zufrieden: „Die Entwürfe, die ganz auf unsere Wünsche und Vorstellungen abgestimmt wurden, sind gut gelungen.“ Nun werde auf dieser Basis ein Vertrag ausgearbeitet.

Bürgermeister Lobner zeigt sich mit den Entwürfen zufrieden.
NÖN

Zur Erinnerung: Lobner hatte die Idee, im Bereich Eichamtstraße/Bahndamm zwischen Kinosteg und Exner-Brücke einen Stadtsaal errichten zu lassen. Dieser wäre öffentlich gut erreichbar und vor allem für Kulturveranstaltungen, Tagungen und kleinere Bälle interessant.

Abgesehen vom Mehrzwecksaal könnte auch ein Programmkino Platz finden. Dies muss aber noch genau ausverhandelt, evaluiert und geprüft werden. Weiters sollen auch Gastronomie, eine Tiefgarage, diverse Geschäfte, Büros, Wohnungen und Auto-Stellflächen sowie ein kombinierter Geh- und Radweg bzw. ein öffentlicher Park entstehen. Konkret geht es um eine Fläche von insgesamt knapp 5.300 Quadratmetern, die die Stadtgemeinde bzw. ein Projektentwickler von den ÖBB erworben haben. Finanziert werden soll das Projekt großteils von einem privaten Investor.

Mehrzwecksaal für 350 Personen

In der Gemeinderatssitzung vergangenen Oktober wurde schließlich ein Beschluss für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie gefällt. Lobner damals: „Experten sollen prüfen, ob und wie das Projekt für uns stemmbar ist. Schließlich wollen wir kein finanzielles Abenteuer.“ Evaluierung und Wirtschaftlichkeitsrechnung haben nun eine multifunktionale Variante für den Stadtsaal mit einem Fassungsvermögen von bis zu 350 Personen ergeben. Die Stadtgemeinde selbst befasste sich zuletzt gemeinsam mit dem Projektträger und dem örtlichen Raumplaner mit der Umwidmung des betreffenden Areals.

Wie geht es nun weiter? Lobner: „Wir führen derzeit intensive Gespräche mit dem künftigen Projektbetreiber sowie potenziellen Mietern, um eine möglichst optimale Nutzung mit vielen Synergien zu schaffen.“ In diesem Planungsstadium sei man noch relativ flexibel und könne auf die einzelnen Bedürfnisse gut eingehen: „Wir sind bestrebt, die richtigen Leute zu vernetzen. Ich behaupte, wir sind auf einem sehr guten Weg für ein tolles Projekt, das Gänserndorf als Bezirkshauptstadt qualitativ massiv aufwerten würde.“