Sommerszene steht in den Startlöchern

Erstellt am 14. Mai 2022 | 05:14
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8349701_mar19stadt_sommerszene.jpg
Wolfgang Lehner, Obmann des Vereins Kultur in Gänserndorf, vor der Bühne im Garten der Schmied-Villa. Diese wird während der Sommerszene an 16 Abenden bespielt. Lehner verspricht: „Die Musikauswahl ist wieder vielfältig.“
Foto: Sandra Frank
Das Einzige, das die 16 Abende voller Musik in Gänserndorf bremsen könnte, ist schlechtes Wetter, sagt KiG-Obmann Wolfgang Lehner.
Werbung

Der Verein Kultur in Gänserndorf, kurz KiG, steht in den Startlöchern. „Bei unserer Generalversammlung soll das Budget für die Sommerszene abgesegnet und das Programm präsentiert werden“, berichtet Obmann Wolfgang Lehner.

Beim NÖN-Gespräch darf er darum das ganze Programm noch nicht verraten, nur so viel: „Die Musikauswahl ist wieder vielfältig.“ Ob Country, Pop, Rock oder Jazz – die Genres sind bunt gemischt. Die Rock‘n‘Roll-Band „The Moroes“ aus Vorarlberg eröffnet die Sommerszene am 1. Juli.

„Insgesamt sind es 16 Abende, an denen eine oder zwei Musikgruppen auftreten werden“, sagt Lehner. Der Startschuss erfolgt traditionell am Schulschlusswochenende. Ab dann wird die Bühne im Garten der Schmied-Villa in der Gänserndorfer Bahnstraße freitags und samstags von 19 bis 23 Uhr bespielt.

Karaoke-Abend mit Live-Band

Eine „sehr beliebte G‘schicht“, die beim Publikum und den „Bühnenstars“ gleichermaßen gut ankommt, ist laut Lehner der Karaoke-Abend mit Live-Band. „Personen, die im Bezirk einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, machen live mit einer Band auf der Bühne Musik“, erklärt der Vereinsobmann. Damit der Karaoke-Abend am 19. August für alle gut ausgeht, dürfen die Teilnehmer ihren Song vor dem großen Auftritt mit der Band einstudieren.

Was ebenfalls gut ankam und darum wiederholt wird, ist der italienische Abend, ebenso wie der kubanische. Der letzte Abend der Sommerszene gehört der Party-Band „Bad Powells“. Die Musiker nehmen ihre Gäste bei ihrem Auftritt auf eine Zeitreise in die 1970er-Jahre mit.

„Wir hatten sehr viele Anfragen von Musikern, die bei uns gastieren wollen“, merkt Lehner, dass die Musikschaffenden unbedingt auftreten möchten. Das freut den Organisator natürlich – er und sein Team setzten aber auf bewährte Musiker. „Ich mach‘ das jetzt seit über zehn Jahren; da gibt es eben schon einige Parameter, die sich einspielen. Das einzig Ungewisse ist das Wetter“, erzählt er im NÖN-Gespräch, dass alles auf Schiene sei.

Dass das Konzept ankommt, zeigen die Zahlen: Im Vorjahr kamen trotz Corona-Angst und -Auflagen pro Abend zwischen 500 und 800 Besucher. „Es war eine tolle Sommerszene“, erinnert sich Lehner. Da haben nicht nur Stimmung und Ambiente gepasst, sondern eben auch das Wetter. „Viele Leute kommen von weit her, weil es ihnen bei uns so gut gefällt“, berichtet er über jede Menge gutes Feedback.

Diesen Erfolg verdanke die Sommerszene vor allem dem „super Team“ rund um Lehner sowie den „treuen Sponsoren“ und nicht zuletzt der „großen Unterstützung der Stadtgemeinde“. Diese kümmert sich in diesem Jahr um den Lärmschutz, damit die Anrainer nicht von der Musik gestört werden. „Es gibt keine Probleme, aber wir nehmen trotzdem Rücksicht.“

Wenn das Programm der Sommerszene Gänserndorf vom Verein KiG abgesegnet ist, soll es dann offiziell bekannt gegeben werden.

Werbung