SP kämpft für Personenkassa am Bahnhof. Genossen befürchten, dass Schalter bald Geschichte ist. Sie setzen sich für dessen Erhalt ein: „Vor allem Ältere brauchen ihn.“

Erstellt am 28. November 2018 (05:12)
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Die SPÖ-Stadträte Ulrike Cap und Michael Hlavaty: „Oft kaufen die Fahrgäste am Ticketautomaten viel zu teure Karten, weil sie sich nicht auskennen.“
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Die SPÖ-Stadträte Ulrike Cap und Michael Hlavaty setzen sich für den Erhalt der Personenkassa am Bahnhof Gänserndorf ein: „Dem Vernehmen nach könnten viele Niederösterreicher bald vor verschlossenen Kassenschaltern stehen und künftig auf Automaten angewiesen sein.“

Die Personenkassa in Mistelbach sei bereits Geschichte, so die beiden Genossen. Ein ähnliches Schicksal wollen sie den Gänserndorfern ersparen: „Oft kaufen die Fahrgäste am Ticketautomaten viel zu teure Karten, weil sie sich nicht auskennen. Der Ticketkauf über das Internet ist auch nicht allen möglich und die Beratung für kompliziertere Käufe oder Fernreisen entfällt völlig, wenn es keinen Schalter mehr gibt.“

Vor allem ältere Mitbürger seien auf die Personenkassa angewiesen, so Cap und Hlavaty. Die SP-Politiker appellieren abschließend an die Bahn-Verantwortlichen und das Land NÖ, den Fortbestand des Schalters zu sichern.

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