Sprungturm im Regionalbad steht bereits. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten schreiten zügig voran: Nach dem Edelstahlbecken wurde nun auch der Drei-Meter-Turm montiert. Bürgermeister zufrieden.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 22. Mai 2019 (06:00)
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Die Arbeiten laufen: In neun Monaten soll das neue Gänserndorfer Regionalbad fertiggestellt sein.

„Das Edelstahlbecken und der Drei-Meter-Sprungturm sind bereits montiert“, freut sich VP-Bürgermeister René Lobner über die Baufortschritte beim künftigen Regionalbad: „Wir sind voll im Zeitplan und wollen – falls nichts dazwischenkommt – im Februar 2020 eröffnen.“

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Imposant: Der Blick vom Drei-Meter-Turm.

Vor allem der milde Winter kam dem Bauprojekt entgegen. So konnte fast durchgehend gearbeitet werden. Die verregneten Tage in den vergangenen Wochen waren auch nicht das große Problem – da konnte im Innenbereich weiter Hand angelegt werden.

Finanzielle Hilfe wurde zugesagt

Zur Erinnerung: Das alte Hallenbad, errichtet 1980, war nicht nur desolat, sondern auch schwer defizitär – 450.000 Euro Verlust produzierte es zuletzt jedes Jahr. Das neue Regionalbad wird etwa sieben Millionen Euro kosten, wobei ungefähr die Hälfte von diversen Förderungen stammt.

Über 20 Kommunen des Bezirks haben ebenfalls eine finanzielle Hilfe zugesagt. Der Deal: Sie unterstützen das Gänserndorfer Regionalbad die nächsten 20 Jahre jährlich mit einem Euro pro Einwohner – als Gegenleistung erhalten sie unter anderem Ermäßigungen beim Bad-Besuch.