Endspurt bei Bauarbeiten für neue Volksschule. In knapp sechs Wochen startet der erste Unterricht in Gänserndorf-Süd. Im NÖN-Interview stellt sich die designierte Leiterin Edith Vogl vor und spricht über ihre Ziele.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. Juli 2018 (04:45)
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Die Gänserndorferin Edith Vogl wird ab Herbst die neue Volksschule in Gänserndorf-Süd leiten und teilweise auch selbst unterrichten.
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Am 3. September beginnen die Volksschulen wieder mit ihrem Unterricht – zum ersten Mal auch in Gänserndorf-Süd. Wie berichtet, wird derzeit das Gebäude aus dem Boden gestampft. Die NÖN traf VP-Bürgermeister René Lobner und die designierte Schulleiterin Edith Vogl zu einem Lokalaugenschein.

Der Rohbau steht, innen und außen wird fleißig gearbeitet. Bis zum Herbst soll der erste Stock mit den nötigen Klassenräumen fertig sein. Gestartet wird mit zwei ersten, einer zweiten sowie einer Mehrstufenklasse (bestehend aus Vorschülern, Erst- und Zweitklasslern). Bis Weihnachten oder bis zu den Semesterferien soll schließlich die komplette Anlage inkl. Turnsaal und Außenbereich fertiggestellt sein.

Ausgelegt ist die Schule für insgesamt acht Klassen. Auch zwei Hortgruppen mit drei Betreuerinnen sind geplant. Mit Vogl werden insgesamt sechs bis sieben Lehrer unterrichten, dazu kommt noch ein Schulwart, der sich um das Haus kümmert.

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Vogl übernimmt mit 1. September die Schulleitung. Genau an diesem Tag feiert sie auch ihren 37. Geburtstag. Sie ist gebürtige Raggendorferin und entstammt einer Winzer-Familie: „Vor zehn Jahren übersiedelte ich nach Gänserndorf. 2002 begann ich als klassenführende Lehrerin in der Volksschule Strasshof.“ Seit acht Jahren ist sie dort stellvertretende Leiterin.

Vogls Hobby ist die Musik. Sie gehört dem Damen-Ensemble „Erfräulich“ an. 2015 zog sie für die ÖVP in den Gänserndorfer Gemeinderat ein. Was hat sie sich als Schulleiterin vorgenommen? „Sehr wichtig ist mir natürlich die Qualität des Unterrichts und die gegenseitige Wertschätzung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern.“

Für Vogl steht fest: „In einer Schule braucht es klare Regeln und Strukturen. Ich will den Kindern auch vermitteln, wie man mit Konflikten umgeht und diese am besten löst.“ Übrigens: Die neue Bildungsstätte in Gänserndorf-Süd gilt als eigenständige Schule und ist keine Zweigstelle der Volksschule in der Stadt.