Volksschul-Bauarbeiten auf Hochtouren. Auch jetzt im Winter wird kräftig gearbeitet: Kanalrohre werden verlegt sowie Sickerschächte und Fundamente errichtet. Im Herbst sollen schließlich drei Klassen einziehen.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 21. Februar 2018 (04:55)
Gemeinde
VP-Bürgermeister René Lobner (r.) und VP-Baustadtrat Manfred Trost besuchten die Baustelle für die neue Volksschule in Gänserndorf-Süd.

Die Bauarbeiten für die neue Volksschule laufen auf Hochtouren. Derzeit werden diverse Erdarbeiten durchgeführt, Kanalrohre verlegt, Sickerschächte errichtet und Fundamente betoniert. Bei einer Baubesprechung vor Ort zeigten sich die Gemeindevertreter zufrieden. „Das Projekt ist voll im Zeitplan“, betont VP-Bürgermeister René Lobner gegenüber der NÖN.

Wie berichtet, soll die Volksschule kommenden September in Teilbetrieb gehen. „Wir wollen mit drei Klassen starten – mit zwei ersten und einer zweiten Klasse.“ Die Taferlklassler kommen alle aus Gänserndorf-Süd, ebenso jene Kinder der zweiten Klasse. Letztere besuchen derzeit die erste Klasse in der Volksschule in Gänserndorf-Stadt.

"Was das Lehrerpersonal betrifft, ist das Land zuständig"

Ausgelegt ist die neue Schule für insgesamt acht Klassen inkl. Hortbetrieb, mit der Erweiterungsoption auf zwölf. Lobner: „Die Entscheidung, in Gänserndorf-Süd eine Volksschule zu errichten und nicht die bestehende in der Stadt zu erweitern, war goldrichtig. Das zeigt die Schuleinschreibung für das kommende Schuljahr mit zwei kompletten Klassen aus Süd-Kindern.“

Ein Vorteil sei auch, dass durch den Neubau die alte Volksschule in der Stadt entlastet wird: „Dort haben wir dann wieder mehr Platz und die Verkehrssituation vor der Schule sollte sich dadurch auch etwas entspannen.“ Der Neubau komme also ebenso der alten Schule zugute. Übrigens: Ob der jetzige Volksschuldirektor Gerhard Gangl auch die neue Schule in Gänserndorf-Süd leiten wird, steht noch nicht fest. „Was das Lehrerpersonal betrifft, ist das Land zuständig“, so Lobner abschließend.