Unbekannter fütterte Tiere fast zu Tode. Unbekannter fütterte die im Landschaftspark lebenden Schafe und Ziegen. Die Vierbeiner waren danach völlig überfressen. Betreuer appelliert an alle: „Tun Sie das nicht!“

Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. September 2019 (06:00)
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Die fünf Schafe und zwei Ziegen leben in einer offenen Stallhaltung im Gänserndorfer Landschaftspark.
Ackerl

Peter Ackerl ist mehr als sauer. Der Jugendkoordinator der Stadtgemeinde betreut im Gänserndorfer Landschaftspark (hinter dem Baumarkt Fetter) fünf Zwergschafe und zwei Ziegen – Überbleibsel der ehemaligen Jobwerkstatt. Vergangene Woche kletterte ein Unbekannter über den Zaun des Geheges und und fütterte die Vierbeiner.

Selbst wenn dies gut gemeint war, endete die Aktion fast in einer Tragödie. Ackerl: „Die Tiere waren völlig überfressen, was sehr gefährlich ist. Dadurch können sie sterben.“ Nebenbei wurde auch der besagte Zaun beschädigt.

"Die Vierbeiner sind da, um Freude zu bereiten"

Ackerl appelliert an alle, die Schafe und Ziegen keinesfalls zu füttern: „Sie bekommen täglich das Futter von uns, nämlich spezielle Pellets und Heu. Vor allem von den Pellets darf man den Tieren nicht zu viel geben.“ Verschimmeltes Brot, Zitronenschalen und Biomüll sollen die Leute auch nicht ins Gehege werfen, was leider immer wieder vorkomme.

„Zudem ist es eine kriminelle Handlung, wenn man über einen fremden Zaun klettert – das ist Besitzstörung und kann angezeigt werden.“ Ackerl abschließend: „Die Vierbeiner sind da, um Freude zu bereiten, und nicht, um sie durch falsche Tierliebe umzubringen.“