Verwirrung um Wohnbau: Wird gebaut oder nicht?. Frau zog von Gärtnergasse weg, weil sie nicht neue Häuser vor ihrer Tür haben will. Sie gibt Ex-Bürgermeister Burghardt die Schuld. Der kontert: „Da wird gar nichts gebaut.“

Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. August 2017 (05:42)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7011224_mar34stadt_gaertnergasse.jpg
Hier, auf diesem unbebauten Grundstück in der Gärtnergasse, steht schon seit Jahren die Tafel für das Projekt „Junges Wohnen“.
Schindler

Ida Diemberger ist mehr als sauer: „Der ehemalige SP-Bürgermeister Kurt Burghardt und die rote St. Pöltner Wohnbaugenossenschaft haben es geschafft – ich bin von der Gärtnergasse weggezogen.“ Stein des Anstoßes ist das bereits vor Jahren angedachte Projekt „Junges Wohnen“. Dort, wo sich jetzt eine große naturbelassene Wiese befindet, manche würden diese auch als „Gstettn“ bezeichnen, sollen angeblich demnächst Wohneinheiten aus dem Boden gestampft werden.

Diemberger: „Da wird nun wieder bester Ackerboden für immer versiegelt – auch wenn die Politiker zur Zeit davon reden, dass die Versiegelung beendet werden muss.“ Und weiter: „So ist es mit unserer Politik, da wird gepackelt, interveniert, intrigiert und der Bürger ist alldem schutzlos ausgeliefert.“

Burghardt, mittlerweile Sozialstadtrat, kann die Aufregung Diembergers nicht nachvollziehen: „Keine Ahnung, was sie meint. Das Projekt ,Junges Wohnen‘ wurde auf Eis gelegt. Soweit ich weiß, wird in der Gärtnergasse gar nichts gebaut.“