Vorarbeiten für das neue Regionalbad laufen. Künftiges Regionalbad und Konrad Lorenz Gymnasium, das erweitert und saniert werden soll, bekommen einen gemeinsamen Vorplatz.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 06. September 2017 (05:22)
VP-Bürgermeister René Lobner: „Das Gymnasium hat zwei Turnsäle, der dritte wird sozusagen das neue Hallenbad.“
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Zufrieden kehrte VP-Bürgermeister René Lobner vergangenen Donnerstag von einem Termin in der Bundeshauptstadt zurück. Der Stadtchef hatte dort ein wichtiges Gespräch mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Liegenschaftseigentümerin des Konrad Lorenz Gymnasiums. Dabei einigte man sich prinzipiell darauf, einen gemeinsamen Vorplatz und aufeinander abgestimmte Parkplätze für Schule und neues Hallenbad zu errichten.

Lobner zur NÖN: „Es war ein sehr konstruktives Gespräch mit einem konkreten Abstimmungsergebnis.“ Zur Erklärung: Nachdem das Gymnasium aus allen Nähten platzt, soll es von der BIG großflächig erweitert und saniert werden. Die Planungsphase soll umgehend starten. Nachdem sich die Schule gleich neben dem bisherigen und künftigen neuen Hallenbad befindet, war es logisch, allfällige Planungen und Bauarbeiten aufeinander abzustimmen.

Planungen auf Schiene

Lobner: „Auch die weiteren Planungen für unser Regionalbad sind auf Schiene. Derzeit läuft die Ausschreibung für den Generalunternehmer.“ Dieser soll das alte Bad abreißen und ein neues aus dem Boden stampfen. „Wobei eigentlich nur die Schwimmhalle abgetragen wird. Fundament, Kellerbereich und die Stahlbetonkonstruktion sollen weiterverwendet werden. Das spart Kosten“, betont der Bürgermeister.

6,5 Millionen Euro wird das künftige Hallenbad kosten. 2018 soll der Abbruch erfolgen, im Schuljahr 2019/2020 will man das neue Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Für das Restaurant U-Boot bedeutet dies, dass es bis Ende dieses Jahres geöffnet bleiben kann.

„Noch heuer werden wir die konkreten Fördergespräche mit Bund und Land führen“, erklärt Lobner. Wie berichtet, werden sich die Marchfeld-Gemeinden am Projekt finanziell beteiligen. „Da planen wir Gutscheine bzw. ermäßigte Eintrittspreise für diese Partnergemeinden.“ Aber auch die Kommunen nördlich der B8, also die Weinviertel-Gemeinden des Bezirks, will der Stadtchef mit ins Boot holen: „Auch diesbezüglich wird es noch Gespräche geben.“