Hecken sorgen für Schrecken. Gesträuch an Bahnkreuzung versperrt Sicht auf Züge. Gemeinde arbeitet an Lösung.

Von Manuel Mattes. Erstellt am 01. Dezember 2017 (05:56)
An dieser Eisenbahnkreuzung auf der Protteser Bahnstraße verdeckt eine Hecke (links) die Sicht auf herannahende Züge.
privat

Kann eine an sich harmlose Hecke eine ernsthafte Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen? Fragt man Gerhard B. aus Schönkirchen-Reyersdorf, dann auf jeden Fall.

Wovon ist die Rede? „Beim Bahnübergang im Protteser Ortsgebiet wird die Sicht auf einen herannahenden Zug durch eine Hecke behindert, die Teil eines Privatgrundstücks ist.“

Aufgrund der Tatsache, dass der Bahnübergang auch nicht durch Schranken gesichert ist, stelle das Gesträuch eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar, so B. weiter. Er regt daher die Installation von Verkehrsspiegeln an.

Ist eine Lösung für dieses Problem in Sicht? „Es fanden bereits im Frühjahr 2016 Gespräche und darauffolgend eine Begehung mit der zuständigen Abteilung der ÖBB statt“, heißt es seitens der Gemeindeführung.

„Die nötigen Sichträume werden eingehalten“

Und weiter: „Nach einem erneuten Treffen Anfang des Jahres bekamen wir die Information, dass die Eisenbahnkreuzung durch Verkehrszeichen und Abgabe von akustischen Signalen gesichert ist und die vorgeschriebenen Sichträume eingehalten werden.“

Die auch seitens der Ortsführung vorgeschlagene Platzierung eines Verkehrsspiegels sei seitens der ÖBB abgelehnt worden, da deren Verwendung zur Herstellung des Sichtraumes auf Eisenbahnkreuzungen gesetzlich verboten sei.

„Wir sind aber seitens der Marktgemeinde weiterhin bemüht, hier eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer zu erzielen“, so VP-Bürgermeister Karl Demmer abschließend.