„Coronabusters“ desinfizieren Gänserndorfer Regionalbad. Die Gemeinde nutzt die Zeit für Reinigung des Regionalbades. Und: Ärger über Pensionisten.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. März 2020 (05:36)
Die selbsternannten „Coronabusters“ bei ihrer Arbeit im GänserndorferRegionalbad: die Bademeister Alexander Gmeindl und Alois SiegfriedBernscherer, Bettina Strasser (Badeaufsicht) und Kassa-Dame Sonja Köllner desinfizieren die Anlage.
Gemeinde

Knapp sechs Wochen war das neue Regionalbad in der Stadt geöffnet, aufgrund der Coronakrise musste es wieder schließen. Bürgermeister René Lobner: „Schade, das neue Bad wurde gut angenommen. Es wurden auch schon ein paar Kindergeburtstage dort gefeiert.“ Jetzt nutze man eben die Zeit für eine Grundreinigung: Die sogenannten „Coronabusters“ desinfizieren und putzen die gesamte Anlage – natürlich mit Schutzmaske.

Wie sieht es im Rathaus aus? Lobner: „Da kämpfen wir alle mit den gleichen Herausforderungen. Die Gemeinden sind nur sehr rudimentär für
Homeoffice ausgestattet. Ein paar von uns arbeiten von zu Hause.“

Fast gähnende Leere herrscht in den Kindergärten und Volksschulen: „Derzeit werden dort jeweils unter zehn Kinder betreut.“ Die meisten Sprösslinge sind daheim untergebracht. Das Hilft beim Kampf gegen das Virus. Völlig unverständlich ist dagegen, dass man in den Supermärkten des Bezirks ständig ältere Mitbürger sieht. Gerade diese gefährdete Gruppe sollte endlich zu Hause bleiben.