Überschuss trotz Corona in Velm-Götzendorf. Schuldenstand konnte gesenkt werden. Und: Subvention für Jugend.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 19. April 2021 (04:26)
ÖVP-Bürgermeister Gerald Haasmüller freut sich über geringere Schulden.
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Der Rechnungsabschluss 2020 sowie die Vergabe der Kanalsanierung standen auf der Agenda der letzten Gemeinderatssitzung. Die Jugend darf sich über eine Subvention freuen.

Das vergangene Jahr war für die Gemeinde auch aus finanzieller Sicht durchaus herausfordernd. Umso erfreulicher, dass trotzdem Schuldenstände reduziert werden konnten. So konnte ÖVP-Bürgermeister Gerald Haasmüller zum Rechnungsabschluss 2020 berichten, dass die Gemeinde um rund 60.000 Euro weniger an Aushaftungen habe – 292.800 Euro gegenüber 347.000 Euro im Jahr 2019. Der Ergebnishaushalt weist ein Plus von 423.400 Euro auf, der Finanzierungshaushalt ein Minus von 61.900, welches durch die 2020 erstmals ausgewiesenen Abschreibungen rechnerisch entstand.

In der ab 2020 erstmals zur Anwendung kommenden VRV (Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung, Anm.) weisen die Gemeinden zusätzlichen einen Vermögenshaushalt aus. Dieser schloss mit einem Plus von 1,3 Millionen Euro ab. An Subventionen wurden 1.300 an die Jugend Velm-Götzendorf für Renovierungsarbeiten vergeben.

Sanierung des Kanals

wurde beschlossen

Die Sanierung des Mischwasserkanals im Abschnitt „Priorität 1“ sowie die Erweiterung beim Wiesenweg wird in Angriff genommen. Der Gemeinderat beschloss die entsprechenden Vergaben in der Höhe von 802.000 Euro. Aus heutiger Sicht beginnen die Arbeiten beim Teilstück Oberer Damm bis Unterer Damm. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Bei Starkregen ist die bestehende alte Betonrinne am Kellerberg häufig überlastet, was zu unerwünschten „Vernässungen“ in diesem Bereich führt. Die Erweiterung sowie eine zusätzliche seitliche Wand sollen hier Abhilfe schaffen und das Oberflächenwasser ableiten. Die Materialkosten betragen lediglich 3.600 Euro, ein Großteil der Arbeiten wird in Eigenregie erledigt. Auch hier soll bis Ende des Jahres alles fertig sein.

Bereits länger nicht mehr in Betrieb ist die örtliche Inertabfalldeponie. Entsprechend den behördlichen Bedingungen soll diese nun auch formal geschlossen werden.