Patricia Mayer ist nun neue Vize in Hohenruppersdorf. Ihr Vorgänger Erich Haidinger (ÖVP) legte sein Gemeinderatsmandat aus gesundheitlichen Gründen zurück. Stefan Schalkhammer rückte in Gemeindevorstand nach.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 06. Mai 2021 (03:52)
Patricia Mayer ist nun ÖVP-Vize. Für sie rückte Stefan Schalkhammer (rechts hinten) in den Gemeindevorstand auf. Das neue Gesicht im Gemeinderat ist Christoph Stur (links hinten).
Mauritsch, Mauritsch

Die Gemeinde hat mit Patricia Mayer (ÖVP) ihre erste Vizebürgermeisterin. Die Neuwahl war notwendig, da der bisheriger Amtsinhaber Erich Haidinger sein Gemeinderatsmandat aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt hatte. Weiters standen der Rechnungsabschluss sowie Vorhaben in diesem Jahr auf der Agenda der Aprilsitzung.

Mit 12 von 14 Stimmen fiel die Wahl für die erste Frau – fast – an der Spitze sehr eindeutig aus. Patricia Mayer ist 32 Jahre alt, in ihrem Brotberuf Lehrerin an der Volksschule Orth an der Donau und zweifache Mutter. Zum geschäftsführenden Gemeinderat wurde Landwirt Stefan Schalkhammer gewählt. Neu im Ortsparlament ist Christoph Stur. Der 30-jährige Jungwinzer ist im elterlichen Betrieb tätig und ausgebildeter Weinbau-, Keller- sowie Landwirtschaftsmeister.

Der Rechnungsabschluss weist einen Überschuss im Ergebnishaushalt von rund 151.600 Euro auf. Der Schuldenstand reduzierte sich um 178.100 Euro auf 1,25 Mio. Euro per Jahresende 2020. Künftig soll die Jahresbilanz am 31. Jänner des Folgejahres gelegt werden. Der Beschluss fiel einstimmig.

An Straßenbaumaßnahmen stehen die Umbauten bei fünf Bushaltestellen am Plan. Diese müssen den Vorgaben angepasst werden. Bemängelt wurden eine kurvige Parkbucht und schadhafte Randsteine. Das Projekt ist mit rund 70.000 Euro budgetiert und nimmt damit die Hälfte des Straßenbaubudgets für das heurige Jahr ein. Dazu kommen Asphaltierungsarbeiten an Gehsteigen auf der Hauptstraße sowie am Kirchensteig.

Zwar wurde die Gemeinde bereits 1171 urkundlich erwähnt, ein offizielles Wappen gibt es aber bis heute nicht. Das soll sich ändern, wenn auch die Gestaltung der Doppellilie mit Band durch die Zeichnerin nicht auf volle Zustimmung stieß. Helmut Vock war die Lilie zu dick, folglich enthielt er sich der Stimme. Der Entwurf geht jetzt ans Land NÖ.