Grüne sind jetzt bereit in Weikendorf. Öko-Partei präsentiert Spitzenkandidat und hat klare Vorstellungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Januar 2020 (03:40)
Den Grünen liegt unter anderen das Thema Mobilität am Herzen. Im Bild: Franz Piringer, Veronika Thomas, Andrea Neubauer, Rainer Hynek, Harald Hirsch, Erika Kund sowie Ataollah Samadani-Langroudi (v.l.)
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Die Grünen sind bereit für die kommende Wahl. In Weikendorf wollen sie mit ihrem Team rund um die Spitzenkandidaten Harald Hirsch und Rainer Hynek erstmals in den Gemeinderat einziehen.

Die Themen, mit denen man Weikendorf modernisieren und klimafit machen möchte, sind vielfältig. So soll im Bereich Mobilität die Zuganbindung ausgebaut und nicht wie nach der letzten Fahrplanreform und der drohenden Schließung der Haltestelle Weikendorf verschlechtert werden. Ein sicheres Radwegenetz soll zwischen den Katastralgemeinden und den Nachbarorten entstehen.

"Unser übergeordnetes Ziel ist klar"

Ein weiteres Anliegen ist es, eine flexiblere Nachmittagsbetreuung der Kinder zu ermöglichen, um eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleisten zu können. Eine wichtige Themensetzung. Ein weiterer Bereich ist auch die ökologische Grünraumbewirtschaftung und der, aus Sicht der Grünen, längst fällige Verzicht von Glyphosat im öffentlichen Raum.

Hirsch hält fest: „Unser übergeordnetes Ziel ist klar. Wege aufzeigen und gemeinsam beschreiten, die dazu führen, dass Weikendorf zu einer klimaneutralen und noch lebenswerteren Gemeinde wird.“ Im Zuge des Ausbaus des Marchegger Astes droht die Schließung des Weikendorfer Bahnhofes und auch eine erhöhte Lärmbelastung, so die Grünen.

„Der Ausbau der Bahn und auch die Verlagerung des Transports auf die Schiene sind natürlich zu begrüßen. Allerdings soll dies nicht auf Kosten der Weikendorfer gehen“, meint Hynek, der auch Initiator der Bürgerinitiative „Lärmschutz Weikendorf“ ist.