Volkspartei ist startklar in Gänserndorf. Stadtchef René Lobner präsentierte bei Neujahrsempfang Ziele sowie Kandidaten. Grundtenor: „Der erfolgreiche Weg, der eingeschlagen wurde, muss weitergehen.“

Von Manuel Mattes. Erstellt am 09. Januar 2020 (04:38)
Die Gänserndorfer Volkspartei setzt nicht nur auf erfahrene, sondern auch auf viele neue Kandidaten, die erstmals Polit-Luft schnuppern.
Mattes

Mit einer flammenden Rede schwor Bürgermeister René Lobner beim Neujahrsempfang der Volkspartei in der Gänserndorfer Stadthalle seine Unterstützer auf die Gemeinderatswahl am 26. Jänner ein. Diese sei der wichtigste Urnengang, weil der das unmittelbare Umfeld der Bürger betreffe und die Politik dort am nächsten bei den Menschen sei.

In einer Diashow wurde zunächst ein Überblick über die Projekte der letzten Amtsperiode – darunter die Volksschule in Gänserndorf-Süd, das neue Regionalbad und diverse Verkehrssicherheitsmaßnahmen – gegeben. Anschließend schritt Lobner ans Rednerpult und präsentierte seine Vision für das Gänserndorf der Zukunft. So sollen Radwege forciert, Umfahrungsstraßen ausgebaut und eine Tiefgarage im Zentrum errichtet werden. Auch die Errichtung des Veranstaltungszentrums „Am Damm“ möchte Lobner vorantreiben.

Masterplan für „Süd“ und Klimapolitik

Zudem soll ein Masterplan für ein Zentrum in Gänserndorf-Süd mit einem Gastronomiebetrieb entwickelt und umgesetzt werden, ebenfalls auf der Agenda stehen Maßnahmen für eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik. Auch der politische Gegner bekam sein Fett ab: „Plötzlich entdeckt man Plakate mit Kandidaten anderer Fraktionen, die man jahrelang nicht gesehen hat“, so Lobner. Und: „Unser Kurs muss gestärkt werden, ansonsten werden die anderen versuchen, uns wegzudrängen.“

Hinter Lobner kandidiert Renate Stiglitz auf Platz zwei, gefolgt von Fraktionschef Wolfgang Halwachs. Auch einige neue Gesichter findet man auf der Liste.