Delegation aus Gänserndorf schnupperte Salzluft. Delegation aus Gänserndorf reiste ins Waldviertel und nach Wr. Neudorf, um sich die dortigen Gradieranlagen anzusehen. Jetzt ist man für den Eigenbau gerüstet.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:10)
Bürgermeister René Lobner (2.v.r.) und Sportstadtrat Max Beck (r.) wurden in Gutenbrunn von Bürgermeisterin Adelheid Ebner ihrem Vize Manfred Hackl empfangen. Im Hintergrund: Das Inhalatorium.
Gemeinde, Gemeinde

Eine Abordnung aus Gänserndorf besuchte vergangene Woche die Gemeinde Gutenbrunn im Waldviertel sowie Wr. Neudorf im Süden Wiens. Grund: Man wollte sich die dortigen Inhalatorien genauer ansehen, schließlich steht die Errichtung so einer Anlage auch in Gänserndorf, genauer beim alten Wasserwerk, auf dem Plan (die NÖN berichtete).

ÖVP-Bürgermeister René Lobner, der die Gänserndorfer Delegation anführte, berichtet: „Wir wollten sehen, wie der Ablauf in diesen Inhalatorien funktioniert. Die Besuche waren für uns sehr aufschlussreich. Wir konnten auf jeden Fall diverse Ideen für unser Projekt mit nach Hause nehmen.“ Hauptsächlich sei es um technische Fragen gegangen.

Das Prinzip einer Gradieranlage ist einfach: Die über Tannenreisig herabtropfende Sole nimmt aromatische Harze und ätherische Öle in sich auf. Die von Zweig zu Zweig fallenden Salztropfen werden geteilt, zerstäubt und gelangen in feinsten Partikeln in die Atemluft des Besuchers. Dadurch dringen sie bis in die Lungenbläschen vor und wirken schleimlösend bzw. entzündungshemmend. Positiv sei die salzhaltige Luft auch für das vegetative Nervensystem sowie das Herz-Kreislauf-System.