Arbeiten am Stadtsaal: Markt muss ausweichen

Am Stadtsaaldach in Groß-Enzersdorf wird wieder gearbeitet. Im Gemeinderat waren außerdem die Schulbauten, die sich teurer als erwartet abzeichnen, ein großes Thema.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 05:17
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Der Markt findet nun wegen des Umbaus des Stadtsaals am Kirchenplatz statt. Im Bild: SPÖ-Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec mit Pfarrer Arkadiusz Borowski und Marktleiter Sebastian Joos.
Foto: Kremsmayer

Friedlich verlief die letzte Gemeinderatssitzung, obwohl auch unangenehme Nachrichten dabei waren. Der Bau der Volksschule wird um 2,4 Prozent teurer, doch der Nachtragsvoranschlag wurde einstimmig genehmigt, waren doch alle im Vorfeld eingebunden gewesen.

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Das Dach des Stadtsaales wurde bereits abgetragen.
Kremsmayer

Für den Schulausbau in Oberhausen fiel die Förderzusage hingegen deutlich niedriger als erhofft aus, nun muss neu berechnet und eine günstigere Bauvariante gefunden werden.

Wie berichtet wurden unter dem Stadtsaal 19 Skelette gefunden – noch weiß man nicht, aus welcher Epoche sie stammen. Dennoch kann bereits wieder weitergearbeitet werden, das Dach wurde abgetragen und der Markt auf den Kirchenplatz verlegt. Im November beginnen die ersten Besprechungen zur Gestaltung des Burghofareals.

90.000 Euro werden in Kläranlage investiert

Für weniger Geruchsbelästigung aus der Kläranlage werden 90.000 Euro investiert, es muss mit laufenden Kosten von rund 90.000 Euro jährlich gerechnet werden.

Erfreulich für die sozial Schwächeren: Der Heizkostenzuschuss der Gemeinde wird analog zum Landeszuschuss bei 75 Euro bleiben. Er wurde auch gleich für die kommenden Jahre beschlossen. Auch der Grundsatzbeschluss zum „Community-Nursing“, eine Art Anlaufstelle für anstehende soziale Probleme in der Gemeinde, fällt in den Sozialbereich.