Blackout! Plötzlich wars ganz finster. Durch einen Trafobrand fielen Straßenbeleuchtung, Ampeln und Bankomaten aus. Viele Haushalte waren ohne Strom. Vorkehrungsmaßnahmen für den Ernstfall sind überaus wichtig.

Von Michaela Fiala. Erstellt am 05. September 2018 (11:49)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Vor knapp zwei Wochen fiel in drei Viertel der Wohnungen und Häuser der Strom aus. Kurz vor 20.30 Uhr herrschte plötzlich totale Dunkelheit. Straßenbeleuchtung, Ampeln sowie Leuchtwerbetafeln verlöschten und an den Bankomaten konnte kein Geld mehr abgehoben werden. Beim Zwiebelfest des Lions Clubs Marchfeld im Burghof reagierten die Musiker rasch und spielten unplugged weiter.

Schon bald war die Ursache gefunden: Der stromverteilende Trafo unter den Fenstern von Polizei und dem Roten Kreuz war in Brand geraten. Einige Florianis kontrollierten sofort die Aufzugsanlagen aller großen Wohnobjekte, um etwaige Eingeschlossene zu befreien. Parallel dazu wurde das unter Hochspannung stehende Brandobjekt mit einer Wärmebildkamera überprüft und von außen gemessen.

Erst nach der Türöffnung durch einen sperrbefugten Mitarbeiter des Energieversorgers konnte der Brand gelöscht werden. Anschließend wurde der Raum belüftet. Nach 80 Minuten war die Energieversorgung wieder hergestellt und 19 Feuerwehrleute konnten wieder einrücken.

Die Feuerwehr ersucht die Bevölkerung, für den Ernstfall vorzusorgen: Kerzen, Zündhölzer und Taschenlampen (Batterien laufend überprüfen) sollen immer  griffbereit verwahrt werden, mit einem batteriebetriebenen Radio können im Ernstfall Informationen über Art und Dauer der Störung empfangen werden.