Das „Stadtl“ bietet Stoff für jede Menge Filme

Anita Lackenberger, die für „Rendezvous Marchfeld“ verantwortlich zeichnet, dreht in der Gegend von Orth und Groß-Enzersdorf erneut einen Film.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 05:11
Lesezeit: 1 Min
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Für die weiteren Dreharbeiten, die diese Woche wieder starten, wurden mittlerweile frühmittelalterliche Häuser errichtet. Davor gehen Arbeiter ihrem Handwerk nach.
Foto: privat

„Groß-Enzersdorf, das war für mich so eine Art Vorstadt von Wien“, sagt Anita Lackenberger, Historikerin und Filmemacherin, hierorts vor allem durch den Film „Rendezvous Marchfeld“ (2019) bekannt.

„Dann hat sich die Gegend als wahrer Geschichtshotspot herausgestellt, und ich habe die 1.000-jährige Geschichte hier im alten Grenzland zwischen Slawen, Ungarn und Bayern dann völlig neu erlebt.“

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Für die weiteren Dreharbeiten, die diese Woche wieder starten, wurden mittlerweile frühmittelalterliche Häuser an der Stadtmauer errichtet, originalgetreu von mittelalterlich kostümierten Bauarbeitern, die mit ebensolchen Geräten arbeiten. Schon fertig ist der Film, den sie wie immer gemeinsam mit Gerhard Mader machte, über weihnachtliches Brauchtum und Backtraditionen zwischen Orth und Groß-Enzersdorf.

Er trägt den Titel „Magische Weihnachten – Von Glücksfischen und Weihnachtsengeln“ und wird am Sonntag, 5. Dezember, um 14 Uhr im ORF gezeigt.