FP will bald beim Autokino parken. Vorschlag für Park&Ride-Anlage wurde nun auch vom Verkehrsstadtrat aufgegriffen.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 20. Dezember 2017 (04:05)
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Symbolbild
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Die Idee stammt von Alexander Kassowitz (FPÖ) und wurde in der Vorwoche der Öffentlichkeit vorgestellt: Um einen raschen Umstieg vom Auto in Wiener Öffis zu ermöglichen, soll der große Platz vor dem Autokino – dort, wo am Sonntag der Fohmarkt stattfindet – genutzt werden. Busse aus den umliegenden Ortschaften würden vor allem zu Tagesrandzeiten nicht oft verkehren. Außerdem seien die Fahrzeiten meist recht unattraktiv, und man daher oft auf das Auto angewiesen sei oder es viele einfcah bevorzugen würden.

„Es gibt derzeit aber keine leistungsfähige, zum Umsteigen geeignete P+R-Anlage für die Fahrt nach Wien“, so Kassowitz. Da der Platz vorm Autokino aber ebenso abseits einer Öffi-Haltestelle liegt, wird vorgeschlagen, die Buslinie 88A bis zum Autokino zu verlängern. Ein Pendelbus sollte diese Linie in den Stoßzeiten ergänzen und alle 10 Minuten, ohne Aufenthalte, direkt zur U2 Aspern Nord fahren.

„Die U-Bahn wäre in rund zwölf Minuten zu erreichen“, so die Freiheitlichen. Grünen-Verkehrsstadtrat Andreas Vanek hat die Idee aufgegriffen und will in Gespräche mit den Wiener Linien treten. Allerdings besteht auch schon der Wunsch der Stadtgemeinde, den 88A bis zum Hotel am Sachsengang bzw. bis zur BOKU nach Osten zu verlängern. Ob die Projekte möglich sind, ist fraglich.