Im philosophischen Café über das Leben nachdenken

Erstellt am 28. Februar 2020 | 05:15
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7829200_mar09cafe.jpg
Moderator Patrick Schuchter (Mitte) mit den Veranstaltern vom Roten Kreuz, Ronnie Pelikan und Werner Hofinger, Gastgeber Othmar Müller und die Diskutantenschar.
Foto: Kremsmayer
Bei der Veranstaltung des Roten Kreuzes in Groß-Enzersdorf konnten sich die Teilnehmer über Grundsätzliches austauschen.
Werbung

Patrick Schuchter liebt Metaphern. „Der Arbeitsplatz von Aristoteles war der Marktplatz!“ Mit diesem Satz beschrieb der studierte Philosoph und Gesundheitswissenschaftler gleich zu Beginn, was er beim ersten „philosophischen Café“ in der Konditorei Müller-Gartner in Groß-Enzersdorf plante: Sich gemeinsam an einem öffentlichen Ort Gedanken über grundsätzliche Dinge zu machen.

Die Veranstaltung fand auf Einladung der Rot-Kreuz-Initiative „Caring Communities“ statt und hatte den Begriff „Vertrauen“ zum Thema. Rund vierzig Leute setzten sich zwei Stunden lang mit diesem auseinander. Die Spannweite der Diskussionsbeiträge reichte vom Vertrauen in sich selbst über das Vertrauen in Politik und Institutionen bis zum Misstrauen gegenüber vielen modernen Medien und deren Fake-News.

Wobei es nicht immer ernst zuging. So sorgte Vizebürgermeister Michael Paternostro mit der Bemerkung des Abends für Lacher: „Je öfter ich mich in einen Bus setze, der nicht in die Stadtmauer fährt, desto größer ist mein Vertrauen in den 26A.“

Werbung