Messen am Heiligen Abend: Corona hatte kurz Pause. Groß-Enzersdorf: Gleich sechs Messen gab es zu Weihnachten, um genügend Abstand halten zu können. Stadtorganist Martin Strommer hatte sein Krippenspiel heuer prominent besetzt.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 31. Dezember 2020 (04:11)
Pfarrvikar Paul Pavel Mikeš, „Maria“ Melitta Hiess, Pfarrer Arkadiusz Borowski war der heilige Josef, Martin Sommerlechner der Hirte und Hannes Vogler der König aus dem Morgenland mit Krippenspielautor und Organist Martin Strommer.
Kremsmayer

Weihnachten war der große Festtag, der große Ausnahmetag für die Corona-Maßnahmen – auch für die Groß-Enzersdorfer Stadtpfarrkirche: Viele durften in die Kirche und für viel Abstand sorgten gleich sechs kirchliche „Durchgänge“ – dreimal Kindergottesdienst und drei Christmetten, ein durchgehender Messen-Marathon also.

Pfarrer Arkadiusz Borowski und sein Vikar Paul Pavel Mikeš standen im Dauereinsatz. Für den Nachmittag hatte Stadtorganist Martin Strommer ein Krippenspiel geschrieben und dieses durchwegs prominent besetzt. Pfarrer Borowski wechselte sich mit Vikar Mikes als Josef ab, Melitta Hiess gab die heilige Maria, Grünen-Kulturstadtrat Martin Sommerlechner war der gute Hirte und Hannes Vogler trat als König aus dem Morgenland auf, der Gold, Weihrauch und Myrrhe gleichzeitig brachte. Martin Strommer selbst spielte an der Orgel und sang für alle „Stille Nacht“.