Region zeigt Probleme auf. Planungsverantwortliche der Stadt Wien und des Landes NÖ machten sich bei einer Rundfahrt des Stadt-Umland-Managements ein Bild vom Wachstumsdruck in den Gemeinden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Juni 2019 (04:31)
SUM
Aufgrund des steigenden Wachstumsdrucks im Marchfeld gelte es nun umso mehr, Ressourcen wie den fruchtbaren Boden zu sichern.

Dass Verkehrsprojekte die Standortgunst des NÖ und Wiener Marchfelds künftig massiv verändern werden, stand im Fokus einer Exkursion des Stadt-Umland-Managements: Lokalpolitiker sowie Planungsverantwortliche der Stadt Wien und des Landes NÖ machten sich in den Gemeinden ein Bild über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Potenziale abgestimmten Handelns zwischen der Donaustadt und dem NÖ Marchfeld.

So führte die Groß-Enzersdorfer SP-Stadtchefin Monika Obereigner-Sivec durch die Gemeinde. Sie verwies auf die Rolle als Nationalpark- sowie Flughafen-Anrainergemeinde und als Standortgemeinde des künftigen Lobautunnels. In Leopoldsdorf gab SP-Ortschef Thomas Nentwich einen Einblick in die Wachstumsdynamik der Marktgemeinde und in die Herausforderungen, denen sich die „Agrana“-Zuckerfabrik stellen muss.

Raasdorfs VP-Vizebürgermeister Martin Zehetbauer zeigte auf, welch große Verkehrsentlastung der Bau der S1 und S8 bringen würde. Während SP-Vizebürgermeister Wolfgang Skofitsch in Markgrafneusiedl über den Siedlungsdruck berichtete, thematisierten die VP-Ortschefs Gregor Iser (Parbasdorf), Georg Weichand (Großhofen) und Andreas Iser-Quirgst (Glinzendorf) steigende Bodenpreise und ihr Bemühen um den Erhalt der Produktionsbedingungen für die Landwirtschaft.