Stadtl als Film-Metropole. Gleich zwei Veranstaltungen, die das Herz von Cineasten höherschlagen lassen, gehen dieser Tage und in den nächsten Wochen in und um Groß-Enzersdorf in Szene.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:43)
„Jeden Montag können Gäste Filme in einer einzigartigen Kulisse erleben und auch in Dialog mit den anwesenden Filmschaffenden treten“, so die Veranstalter des „Frames off Set“.
Frames off Set

„Film ab!“, hieß es am Montag für „Frames off Set“ im Autokino in Kooperation mit dem Filmfestival Diagonale. Dabei sollen erfolgreiche österreichische Spielfilme, preisgekrönte Kurzfilme und Musik- und Social-Media-Videoformate gezeigt werden. Groß-Enzersdorf wird damit für zehn Wochen Spielstätte von Österreichs ersten Filmfestwochen in einem Autokino.

Der Episodenfilm „Lovecut“ war der Auftakt, bis 7. September werden jeden Montagabend zwischen 20 Uhr und Mitternacht Film-Programme präsentiert, in die Abende stimmen DJ-Line-ups ein. Am 13. Juli folgt das Screening des Flugzeugentführungs-Thrillers „7.500“ und des Oskar-nominierten Kurzfilms „Alles wird gut“ in Anwesenheit von Regisseur Patrick Vollrath, am 20. Juli wird der Spielfilm „Nightshift“ von und mit Regisseur Fabian Krempus Premiere feiern. Tickets sind ab sofort erhältlich unter: www.autokino.at.

Auch das Sommerkino Marchfeld öffnet demnächst seinen Reigen im Raum Groß-Enzersdorf. An neun Abenden von 17. Juli bis 2. August verwandeln sich drei malerische Orte in Open-Air-Kinosäle: Orth, das Schloss Sachsengang und der Biohof Adamah in Glinzendorf.

Gestartet wird im Turnierhof des Schlosses in Orth am Freitag, 17. Juli, mit „Ein verborgenes Leben“, weiter geht es am Samstag und Sonntag mit „Pavarotti“ und „Die Schneiderin der Träume“. Die Veranstalter, in diesem Fall der Verein Machbarschaft rund um Georg Vogt und Moritz Jahoda, verzichten diesmal auf Vorverkauf- Tickets, gespielt wird nur bei Schönwetter. Wer kommt, ist da und zahlt an der Abendkassa. Programm unter www.machbarschaft/sommerkino-marchfeld