Stadtsaal wird ab Herbst neu gestaltet. Entwürfe der Architekten sorgten für vorwiegend positives Feedback.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 27. Februar 2019 (06:00)
Strauss
Das Konzept sieht die Revitalisierung der Vorderfassade nach altem Vorbild vor, dazu eine Freitreppe samt kleiner Terrasse für ein Café.

Nach langer Diskussion und Planung scheint nun ein akzeptables Ergebnis für den Stadtsaal in Sicht. Im Rahmen der Stadterneuerung gab es einen Wettbewerb, das Siegerprojekt hatte einen modernen und großvolumigen Zubau ergeben – mit dem nicht alle glücklich waren, nicht zuletzt wegen der hohen Kosten.

Kremsmayer
Nach der Präsentation der Pläne im Stadtsaal gab es an mehreren Stationen mit Planern, Technikern und Stadtpolitikern anregende Diskussionen: Im Bild: Architekt Michael Strauss mit SP-Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec, Stadtpark-Planerin Sabine Martini und interessierten Bürgern und Gemeindevertretern. 

Nach dem Freiwerden des ehemaligen Rathausgasthauses und einer Wohnung gab es Platz für eine Umgestaltung ohne Neubau. Ein Entwurf des Architekturbüros Strauss brachte bei der Präsentation vorwiegend positives Feedback. Im hinteren Teil, also im Burghof, sind Stiegen und Aufzüge samt Arkadengang im ersten Stock geplant. Das war einer der wichtigsten Punkte, denn der barrierefreie Zugang war längst nötig. Im Keller soll das alte Gewölbe gastronomisch, als Vinothek oder Disco, genutzt werden können.

Strauss
Im Inneren des neuen Stadtsaals soll dank der Hinzunahme der Wirtswohnung der Bühnenbereich ausgebaut werden. 

Kritik heimste der Entwurf unter anderem deshalb ein, weil kaum mehr Sitzplätze als derzeit möglich seien. Ausgeklammert bleibt derzeit die Gestaltung von Hauptplatz, Burghof und Freisinger Straße, dies wird in einem späteren Schritt geschehen. Geplanter Baubeginn für den Stadtsaal-Umbau ist im Herbst.