Veranstaltung: Grüne für heißes Wasser. Die Öko-Partei informierte Besucher über Geothermie als erneuerbare und umweltschonende Energiequelle sowie über derzeitige Projekte der OMV in der Region.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 12. November 2018 (04:45)
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Stadtrat Andreas Vanek, Bezirksverantwortliche Bettina Bergauer, Bezirkssprecherin Beate Kainz, Vizebürgermeisterin Margot Linke sowie Josef Zihr (v.l.) luden zur Info-Veranstaltung.
Grünen

„Geothermie als erneuerbare Energiequelle kann zum Klimaschutz beitragen und auch dazu, dass Österreich unabhängiger von Rohstofflieferungen aus anderen Staaten wird“, so die Grünen im Rahmen der Info-Veranstaltung „Wachsam bleiben“. Gemeinsam mit Grünen-EU-Abgeordnetem Thomas Waitz betonten Bezirks-Grüne Beate Kainz und Grünen-Stadtrat Andreas Vanek wie wichtig es sei, schnellstmöglich aus der umweltschädlichen fossilen Energie auszusteigen.

"Bürger sollen bestmöglich informiert werden"

Bei Geothermie unterscheidet man zwischen oberflächennaher Geothermie – etwa für Wärmepumpen für Einfamilienhäuser – und Tiefengeothermie, wobei es hier wiederum zwei Varianten gibt: Die hydrothermale Geothermie – Nutzung von unterirdischem Heißwasser – sowie die petrothermale Geothermie, bei der nicht auf heißes Wasser zurückgegriffen wird, sondern Wasser durch heiße Steine gepresst wird. Das sei praktisch die gleiche Technologie wie die Schiefergasgewinnung.

Die Risiken können als ähnlich eingestuft werden, so die Grünen: „Unabhängig von der Beurteilung des Nutzens der geplanten Bohrungen ist sicherzustellen, dass Bürger bestmöglich über die möglichen Auswirkungen der seismischen Bohrungen informiert werden.“ Die Informationen würden jedoch nur schleppend fließen.

Neben Erdwärme wird in der Region zudem auch nach Erdgasvorkommen sowie Heißwasser-Quellen gesucht.