Eigenheim: Wohn(t)raum entsteht. In der Siedlung „Am Weidenbach“ schießen bereits die ersten Häuser aus dem Boden. Einige Bauplätze sind noch verfügbar.

Von Edith Mauritsch. Update am 29. Januar 2017 (16:10)
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Rainer Holzapfel und Daniela Bareck, VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl, Thomas Suchodolsky und Nina Gangl sowie geschäftsführender Gemeinderat Hannes Hautzinger bei der neuen Siedlung „Am Weidenbach“.
Mauritsch

Knapp vor Weihnachten konnten die Bauarbeiten in der neuen Siedlung „Am Weidenbach“ abgeschlossen werden. Kanal, Wasser und Strom sind installiert, die Leerverrohrung für Glasfaserinternet sowie die Straßenbeleuchtung gelegt und die Straße ist im Unterbau fertiggestellt. Insgesamt an die 800.000 Euro nahm die Gemeinde in die Hand.

Parallel dazu entstehen schon die ersten Häuser. Thomas Suchodolski und Nina Gangl haben schon ein Dach über dem Kopf, bei Rainer Holzapfel und Daniela Bareck war mit Einbruch der Kältewelle beim Mauerwerk des Erdgeschoßes Schluss. Auf einem anderen Grundstück wartet der Kellerrohbau auf die Errichtung eines Fertigteilhauses.

Großes Interesse an den Bauplätzen

Von den insgesamt 32 Bauplätzen sind aus dem gemeindeeigenen ersten Abschnitt alle verkauft, aus dem zweiten Abschnitt (hier hat die Gemeinde ein Vorschlagsrecht) wechselten schon 13 Plätze den Eigentümer, vier sind noch frei – wiewohl es schon Interessensbekundungen gibt. Der Kaufpreis beträgt pro m rund 62 Euro ohne Aufschließung. Freie Auswahl gibt es noch im Abschnitt drei – dort kann man zwar den Bauzwang mit einer Pönale abgelten, dafür sind 85 Euro pro m zu berappen.

Das Siedlungsgebiet war von Anfang an umstritten. Noch unter SP-Bürgermeister Helmut Brandtner auf Schiene gebracht, sah die damalige VP-Opposition andere Areale als geeigneter an. Nach dem Machtwechsel vor zwei Jahren wurde das Projekt dennoch vorgeführt. VP-Ortschefin Marianne Rickl damals zur NÖN: „Es war schon zu weit fortgeschritten, um woanders neu zu beginnen.“ Eine Ausweitung der Siedlung „Am Weidenbach“ wird es aber nicht geben.