Explosives Kriegsrelikt im Forstrevier gefunden. Einen gefährlichen Fund machte ein aufmerksamer Oberförster kürzlich bei einem Rundgang durch sein Revier am Tümmling. Er entdeckte ein Kriegsrelikt, das vermutlich durch Erdbewegungen an die Oberfläche gekommen war.

Von Michaela Fiala und Edith Mauritsch. Erstellt am 11. Oktober 2018 (12:29)
NÖN-Archiv
Symbolfoto

Oberförster Andreas Himmelbauer zögerte nicht lange und informierte die Polizei. Sofort rückte der  Entminungsdienst aus und identifizierte das Objekt als 30 cm große Granate. Der Waidmann erzählt: „Ich habe schon unzählige dieser Kriegsfragmente entdeckt, ich habe diesbezüglich schon Routine.“ Das alte Geschoss muss nun von Experten fachgerecht entsorgt werden.

Privatpersonrn, die verdächtig aussehende Dinge entdecken, sollten sofort die Einsatzkräfte verständigen. Die Kampfmittel-Altlasten dürfen auf keinen Fall berührt werden, der Zünder könnte noch aktiv sein. Eine unvermittelte Explosion könnte bei in der Nähe befindlichen Personen schwere Verletzungen verursachen.