Finanzielle Hürde: 50.000 Schaden nach Rohrbruch. Leck in der Hauptwasserleitung machte umfassende Reparaturen notwendig.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 24. Mai 2018 (04:51)
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Polier Rudolf Hartmann, VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl, Wassermeister Manfred Gössinger sowie Planer Georg Deckardt bei der ungeplanten „Großbaustelle“ Wasserrohrbruch beim Friedhof.
Mauritsch

Ein Leck in der Hauptleitung bescherte der Gemeinde eine kapitale Baustelle. Diesmal traf es gleich das Versorgungsrohr des Netzes, für Reparaturarbeiten war der Ort einen ganzen Tag vom frischen Nass abgeschnitten.

Angefangen hat es mit einem eingestürzten Erdkeller. Auf der Suche nach der Undichte stieß man zuerst auf einen kaputten Regenwasserkanal und schließlich fast 200 Meter weiter weg auf das Leck im Hauptstrang. Zusätzlich fand sich noch eine über Privatgrund verlaufende Querung – was auch nicht sein darf. Wassermeister Manfred Gössinger war omnipräsent, um gemeinsam mit der Baufirma das Kunststück zu vollbringen, binnen einem Tag die Wasserversorgung wiederherzustellen, was mit etwas Verspätung, aber doch gelang. Ein Spezialstück mit außergewöhnlicher Dimension schaffte Polier Rudolf Winker sogar von der Gemeinde Hainburg heran.

 

VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl war mit dem Planer des Hochbehälters, Georg Deckardt, vor Ort: „Die Kosten für die Reparatur verschlingen mit rund 50.000 Euro unser Jahresbudget in diesem Bereich.“ 170 Meter neue Leitungen mussten verlegt, zwei neue Verbindungen gesetzt werden. Bei der Gelegenheit installierte Gössinger gleich einen neuen Salbach beim Friedhof: „Der alte war schon durch die Wurzeln einer Fichte in Mitleidenschaft gezogen.“ Wasserrohrbrüche sind ein Schicksal, das die Gemeinde mit anderen Kommunen in der Region teilt. Das Versorgungsnetz ist zumeist an die 40 Jahre alt und sollte neu gemacht werden – Megaprojekte, deren Finanzierung die verfügbaren Mittel jedoch bei Weitem übersteigen.

zwei neue Verbindungen gesetzt werden. Bei der Gelegenheit installierte Gössinger gleich einen neuen Salbach beim Friedhof: „Der alte war schon durch die Wurzeln einer Fichte in Mitleidenschaft gezogen.“ Wasserrohrbrüche sind ein Schicksal, das die Gemeinde mit anderen Kommunen in der Region teilt. Das Versorgungsnetz ist zumeist an die 40 Jahre alt und sollte neu gemacht werden – Megaprojekte, deren Finanzierung die verfügbaren Mittel jedoch bei Weitem übersteigen.