Gemeinderat: Weg zum Rechnungsabschluss war steinig. Nach geplatzter Sitzung und Ablehnung wegen Stimmengleichheit kam dieses Mal ein Ergebnis zustande.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 27. Mai 2018 (03:51)
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VP-Ortschefin Marianne Rickl kann aufatmen.
NÖN-Archiv

Der Weg zum Rechnungsabschluss war steinig. In der jüngsten Gemeinderatssitzung ist die „Übung“ mit der VP-Mehrheit nun gelungen, die SP-Opposition stimmte dagegen. Zuerst war mit Amtsleiter Walter Peterschelka die erfahrene Kraft durch eine schwere Grippe wochenlang außer Gefecht gesetzt. Nach einer geplatzten Sitzung und einer Ablehnung aufgrund von Stimmengleichheit durch die Absenz von Vize Karl Pfalz kam die Genehmigung zustande.

VP-Ortschefin musste zweimal um Dispens beim Land NÖ ansuchen

VP-Ortschefin Marianne Rickl musste zweimal um Dispens beim Land NÖ ansuchen. „Ihr seid nicht die Einzigen“, soll der Kommentar des zuständigen Referenten gewesen sein.

Dringlichkeitsanträge und Beschlüsse zu Datenschutz, Musikschule und Straßenbau konnten zügig abgearbeitet werden, bei der Auftragsvergabe zur Einrichtung des neuen Kindergartens spießte es sich allerdings.

Rickl wollte Zeit sparen und ersuchte, zu der Möblierung der Küche einen „Sammelbeschluss“ zu fassen, sodass der Gemeindevorstand (darunter auch zwei SP-Vertreter) die noch in der Anbotsfrist befindlichen weiteren Aufträge innerhalb eines vorgegebenen Rahmens vergeben kann. Das war der SP allerdings zu viel, fast wäre die Sitzung wieder geplatzt, hätte Rickl nicht eingelenkt.