Jägerkeller ist nun eröffnet. Der neue Jägerkeller in der Kellergasse wurde mit einer Festmesse und der anschließenden Segnung offizielle seiner Bestimmung übergeben.

Von Edith Mauritsch. Update am 16. September 2020 (07:08)

Nur zwei Jahre vergingen von der Idee bis zur Fertigstellung. Anstelle eines alten, schon sehr verfallenen Presshauses entstand ein neues Gebäude. Äußerlich den Weinviertler Presshäusern angeglichen, beherbergt der Jagakeller ein Kühlhaus sowie Räume zur Verarbeitung von Wildbrett. Für Pfarrmoderator Tamas Egri war die Hubertusmesse eine Premiere. In seiner launigen Predigt dankte er der Jagdgesellschaft für die gastliche Aufnahme, wann immer er auf seinen Walking Runden vorbeikommt.

Jagdleiter Gerhard Marko skizierte in seiner Festrede den Werdegang und schloss ebenfalls Dankesworte an: Für seine Kameraden für unzählige Arbeitsstunden, den mitwirkenden Firmen für die gute Zusammenarbeit und der Gemeinde für den Zuschuss von 7.000 Euro für die Fassade. Um noch mit einem Schmunzeln hinzuzufügen: „Mein Dank gilt auch allen Ehefrauen und Freundinnen der Jagdgefährten, die Verständnis für zeitweise länger andauernde Nachbesprechungen.“

Sein Zitat zum Ende der Rede könnte wohl Leitspruch für die gegenwärtige Corona-Situation sein: Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg. Zusammengeblieben sind die Festgäste gerne, gab es doch leckere Speisen und wohlschmeckende Mehlspeisen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Jagdhornbläser.