Kamin begann zu brennen: Feuerwehr eilte zu Hilfe. Brandalarm am Freitagabend in Groß-Schweinbarth: Der Kamin eines Einfamilienhauses hatte im oberen Bereich Feuer gefangen hat.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 10. Januar 2021 (15:07)
Feuerwehr

Die Florianis waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Um eine Ausbreitung der Flammen verhindern zu können, wurden vorsorglich die Hochdruck-Leitung des Rüstlöschfahrzeuges sowie ein Handfeuerlöscher in Stellung gebracht. Danach entfernten die FF-Kräfte im Nahbereich des Rauchfanges am Dachboden das dort befindliche Stroh. „Anschließend kontrollierten wir mit unserer neuen Wärmebildkamera regelmäßig die Temperatur des Rauchfanges. Diese betrug anfangs sogar 500 Grad Celsius“, erinnern sich die Einsatzkräfte. All diese Maßnahmen ermöglichten ein kontrolliertes Abbrennen des Kamins. Ein Löschwasserangriff wäre wegen der Explosionsgefahr des Kamins zu riskant gewesen. Beim Eintreffen des Rauchfangkehrers war die Temperatur bereits stark gesunken, sodass Entwarnung gegeben werden konnte. Nach rund 2,5 Stunden konnte die Feuerwehr wieder ins FF-Haus einrücken.