Rastplatz in der Kellergasse kommt

In der Kellergasse Zeisselthal in Groß-Schweinbarth soll Mitte Oktober ein Rastplatz errichtet werden. Auch die Anlage eines Schmetterlinggartens ist auf Schiene.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 04:48
Stefan Cerwinka und ÖVP-Bürgermeisterin Marianne Rickl
Protokollführer Stefan Cerwinka und ÖVP-Bürgermeisterin Marianne Rickl bei der Gemeinderatssitzung.
Foto: Edith Mauritsch

Die Erschließung eines weiteren Betriebsgebietes, ein Rastplatz in der Kellergasse Zeisselthal und die Anlage eines Schmetterlingsgartens wurden auf Schiene gebracht. Welche Flächen für Photovoltaikanlagen zu verwenden sind, zog einiges an Diskussion nach sich.

Es gibt bereits Interessenten, zum großen Teil aus dem Ort, die ihre Betriebe in der Gemeinde ansiedeln wollen. Eine größere Fläche nördlich des Bahnhofsgeländes mit rund 9.000 Quadratmetern soll dafür verwendet werden. Es handelt sich dabei um Betriebsgebiet Aufschließungszone. Ein Planer soll nun einen Parzellierungsvorschlag erstellen – basierend auf den Flächenbedarf der Interessenten.

Auf dem Grünanger in der Kellergasse Zeisselthal soll ein Rastplatz gestaltet werden. Der Baubeginn ist für Mitte Oktober angesetzt. Die Pergolaüberdachung wurde nun beauftragt. Um die Förderungen zu generieren, ist Eile angesagt, da die Frist mit Ende des Jahres abläuft.

Auf zwei Flächen mit insgesamt rund 900 Quadratmetern in der Nähe des Friedhofes wird ein Schmetterlingsgarten entstehen. ÖVP-Bürgermeisterin Marianne Rickl dazu: „Das Saatgut wird uns beigestellt, die Gemeinde muss die Flächen pflegen.“ In der Nähe gibt es bereits die Streuobstwiese und ein Insektenhotel.

Landwirte befürchten, dass kostbare Flächen verloren gehen

Für einiges an Diskussion sorgte der Punkt Photovoltaikanlagen, genauer die Flächen, wo solche aufgestellt werden können – und nicht zuletzt dürfen. Einige Landwirte haben Sorge, dass gute Böden verbraucht werden. Schlussendlich einigte sich der Gemeinderat, vorrangig Dachflächen zu nützen. ÖVP-Gemeinderätin Silvia Hofegger warf ein, dass man über private Dächer nicht verfügen könne. Gute Böden sollen nicht verbraucht werden.

„Wir wollen uns nicht von subjektiven Interessen treiben lassen. Das Thema erfordert eine sensible Herangehensweise“, so Rickl im NÖN-Gespräch- Der Beschluss fiel mit der Enthaltung von Josef Köpf.

Entschuldigt abwesend waren Vizebürgermeister Karl Pfalz sowie die ÖVP-Gemeinderäte Josef Epp und Christian Brunner.