90-Jahrfest: Quietschfidele Schulfeier. Schon seit neun Jahrzehnten gibt es die Haringseer Volksschule. Das runde Jubiläum wurde nun im Turnsaal mit zahlreichen Ehrengästen ausgiebig zelebriert.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 05. November 2016 (03:58)
NOEN, Havranek
Die Ehrengäste Bezirksschulinspektor Karl Stach, VP-Landtagsabgeordneter René Lobner, VP-Bürgermeister Roman Sigmund und die ehemalige Direktorin der Haringseer Volksschule (jetzt Direktorin der Volksschule Groß-Enzersdorf) Waltraud Wernhart-Horak mit Volksschul-Direktorin Christiane Alker, ihrem Lehrerteam und den Schülern, die mit ihren Performances auf der Bühne für eine unterhaltsame 90-Jahr-Feier sorgten.

Feierlaune im Ort: Die Volksschule zelebrierte ihr 90-jähriges Jubiläum und der Turnsaal war zum Bersten gefüllt. Das freute natürlich Direktorin Christiane Alker, die bei ihrer Begrüßung die Menschen, die eine Schule ausmachen, hervorhob – die Schüler.

Danach waren die Ehrengäste dran: VP-Landtagsabgeordneter René Lobner, VP-Ortschef Roman Sigmund und Gemeinderäte, Fachinspektorin Christine Edlinger, Pflichtschulinspektor Karl Stach, Altbürgermeister Josef Breuer, Brigitte Makl-Freund, die Direktorin der Neuen Mittelschule Orth, Musikschul-Direktor Anton Wagnes und Kollegen von einst und jetzt.

"Tür quietscht heute noch so wie damals"

In ihrer Ansprache betonte Alker, die seit 30 Jahren an der Schule lehrt und sich damals in das Gebäude verliebt hatte, wie wichtig ihr war, dass nach Umbauten der Charakter der Schule erhalten blieb: „Deswegen, und aufgrund meines Teams und meiner Schüler, fühle ich mich wohl. Die Tür quietscht heute noch so wie damals und der Jugendstil-Luster und das alte Treppenhaus machen das Haus zu einem Schmuckstück im Ort.“

Sigmund zitierte aus der Chronik: „Ein Dorf ohne Schule ist wie eine Laterne ohne Licht. Ich werde mich bemühen, dass dieses Licht weiter leuchtet. Ich bin froh, dass die jüngste Sanierung einstimmig beschlossen und in zwei Monaten rechtzeitig durchgeführt wurde.“ Lobner beglückwünschte schließlich die Direktorin zu ihrem Team, dem Herzblut und der hervorragenden Arbeit.

Danach kamen die Auftritte der Schüler, die mit Tanz, Gesang und Theaterspiel für eine rundum gelungene Jubiläumsfeier sorgten und das Publikum prächtig unterhielten.