Kindergarten im Plansoll. VP-Bürgermeister Roman Sigmund hat gute Neuigkeiten vom Baufortschritt.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 12. April 2019 (06:21)
Havranek
VP-Bürgermeister Roman Sigmund ist überaus erfreut über den Baufortschritt am neuen Kindergarten.

Wie die NÖN berichtete, entsteht in Haringsee ein neuer Kindergarten. Nach dem Spatenstich am 15. Oktober 2018 mit VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erfolgte am 5. November der Baubeginn.

Jetzt konnte VP-Bürgermeister Roman Sigmund ein erfreuliches Update geben: „Die gute Wettersituation hat es ermöglicht, dass die Firma Wögler Bau bereits Mitte Jänner mit den Arbeiten beginnen konnte. Derzeit ist schon Zimmermann Josef Klug aus Haringsee im Einsatz.“ An der Entstehung des Kindergartens sind durchwegs regionale Firmen beteiligt, als Architekt fungierte Klaus Stubenvoll aus Fuchsenbigl.

Der Eröffnung im Herbst steht nichts im Weg, die Arbeiten sind „voll auf Schiene“ – und das im doppelten Sinn: Das Gebäude wird an der ehemaligen Bahntrasse errichtet. Deswegen gibt es auch viel Platz für einen großzügigen Garten, wo derzeit ein riesiger Erdberg aus Aushub thront, der später als Rodelhügel oder Ähnliches genutzt werden soll. Weiters werden nach Fertigstellung viele Spielgeräte und sogar eine „Go-Kart-Bahn“ dafür sorgen, dass sich die Kleinen im Freien nach Belieben austoben können.

Gearbeitet wird mit vielen natürlichen Materialien wie Holz. Die geplanten Maximalkosten von 1,8 Mio. Euro werden unterschritten werden. Maximal 65 Sprösslinge, aufgeteilt auf drei Gruppen, werden im neuen Kindergarten Platz finden. Allerdings wurde an die Zukunft gedacht und das Gebäude ist modular erweiterbar. Es wird aber nicht nur die zwei Kindergartengruppen geben, die dritte Einheit ist eine Tagesbetreuungseinrichtung für (maximal 15) Kleinkinder ab einem Jahr.

Dafür kann man sich bereits am Gemeindeamt anmelden, Sigmund rechnet mit großem Interesse: „Die Preise sind die niedrigsten in der Umgebung.“ So kostet die Betreuung mit 20 Stunden pro Monat 50 Euro (pro Monat), 110 Stunden kommen auf 150 Euro und ab 170 Stunden bezahlt man 260 Euro.