Stockente Selma hatte Glück im Unglück. Stockentendame Selma hatte Glück im Unglück. Sie wird nach einem Unfall mit Unter- und Oberschnabelbruch in der von VIER PFOTEN geführten Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) gepflegt. Besonders tragisch: Ihre obere Schnabelspitze ist bei dem Malheur teilweise abgebrochen.

Erstellt am 12. Dezember 2016 (13:19)
VIER PFOTEN

Stockentendame Selma hatte Glück im Unglück. Sie wird nach einem Unfall mit Unter- und Oberschnabelbruch in der von VIER PFOTEN geführten Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) gepflegt. Besonders tragisch: Ihre obere Schnabelspitze ist bei dem Malheur teilweise abgebrochen.

„Die arme Selma musste  eine Zeitlang von uns gefüttert werden  und kann momentan nur Breinahrung zu sich nehmen. Seit zwei Tagen kann sie Gott sei Dank aber wieder selbst fressen“, berichtet VIER PFOTEN Vogel-Expertin Brigitte Kopetzky. Was genau der Hübschen passiert ist, kann aber auch das erfahrene EGS-Team leider nicht nachvollziehen. Sie wurde letzte Woche  in Wien verletzt gefunden und über Umwege in die EGS gebracht. „Eventuell ist sie irgendwo hängen geblieben oder hatte eine Fehllandung auf Asphalt“, mutmaßt Kopetzky. „Wir hoffen, dass Selma zumindest in zwei Wochen wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann.“

Selma bekommt spezielle Medikamente. Leider heilen Schnabelbrüche aber nur langsam. „Es wird wohl einige Wochen dauern, bis sie wieder fit für die Freiheit ist“, so Brigitte Kopetzky.