1,4 Mio. Euro fließen in die Gemeinde Velm-Götzendorf. In zwei Projektabschnitten sollen 15 Haushalte vor Naturkatastrophen bewahrt werden. Land, Bund und EU zahlen mit.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. August 2019 (19:29)
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Schäden durch Hochwasser sollen in Velm-Götzendorf künftig der Vergangenheit angehören.
Symbolfoto: Smax

Rund 232.200 Euro vom Land NÖ, 348.300 Euro vom Bund und 567.500 Euro von der EU fließen für den Hochwasserschutz in die Gemeinde – diese selbst steuert noch 287.000 Euro bei. Insgesamt sind es somit knapp 1,4 Mio. Euro, die in entsprechende Maßnahmen investiert werden, wie VP-Landesvize Stephan Pernkopf berichtet.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raumes 2014 bis 2020. Die Umsetzung der Hochwasserschutz-Maßnahme erfolgt in den Jahren 2019 bis 2021.

Diese umfasst zwei Projektabschnitte: Im ersten wird die Entwässerung des Einzugsgebietes westlich von Velm-Götzendorf im Siedlungsgebiet der Ebenthaler Straße verbessert. Zusätzlich zum Ableitungskanal wird am Ortsrand eine Leitwand mit einer Länge von 130 Metern errichtet und die darunterliegende Wohnsiedlung geschützt. Im zweiten Projektabschnitt wird ein Rückhaltebecken mit einem Gesamtvolumen von 8.700 Kubikmetern errichtet.

„Dieses Projekt wird insgesamt 15 Haushalte gegen Hochwasserereignisse sichern und die Landesstraße 3026 auf 400 Meter Länge frei von Vermurung halten“, betont Pernkopf.

Zuletzt kam es 2014, 2017 und 2018 zu Schäden in Höhe von 300.000 Euro. Das Land NÖ hat es sich daher zum Ziel gesetzt, Gemeinden gegen die Wassermassen zu schützen. Seit dem Jahr 2002 wurde in NÖ über 1 Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert.