Staatspreise für Stiftung „Fürst Liechtenstein“ . Große Freude bei Förstern: Betrieb bekam vom Umweltministerium gleich zwei Staatspreise verliehen.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 16. Oktober 2017 (04:06)
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Freude im Forstbetrieb: Förster Thomas Rupp, Forstwart Nikolaus Wittmann, Prinz Constantin von Liechtenstein, Betriebsleiter Hans Jörg Damm und Oberförster Christian Kellner (v.l.).
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Die Stiftung Fürst Liechtenstein, deren land- und forstwirtschaftliche Flächen sich auch über Teile Hohenaus erstrecken erhielt den „Staatspreis für beispielhafte Waldbewirtschaftung 2017“ sowie den erstmals vergebenen „Staatspreis für klimafitte Waldbewirtschaftung“. Verliehen wurde die Auszeichnung vom Umweltministerium. Dementsprechend groß die Freude bei den Förstern: „Das ist eine besondere Auszeichnung und wir sind stolz, dass dieser Preis heuer ins Weinviertel geht“, so Betriebsleiter Hans Jörg Damm.

Als Gründe für die Ehrung des Forstbetriebs wurde vom Ministerium die Baumarten-Verteilung genannt, die mit 89 Prozent Laub- und nur 11 Prozent Nadelholz „bemerkenswert“ sei. Zudem biete sich waldbaulich „ein außerordentlich buntes Betätigungsfeld“. Eine weitere Besonderheit seien zudem die Auwälder entlang der March und Thaya mit ausgedehnten Quirleschen-Stieleichengesellschaften. Und: „Der Forstbetrieb Wilfersdorf versteht es seit vielen Jahren in besonderer Weise, die forstliche Bewirtschaftung mit den Anforderungen des Naturschutzes in Einklang zu bringen.“