Das Besondere am Zuhause entdecken

Erstellt am 28. September 2022 | 16:39
Lesezeit: 3 Min
Leader-Region bringt dem Nachwuchs in Hohenau die schönen Seiten der Heimat näher.
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Am vergangenen Freitag lud die Leader-Region Weinviertel-Ost zum Pressegespräch ins March-Thaya-Zentrum. Geschäftsführerin Christine Filipp präsentierte gemeinsam mit Landtagspräsident Karl Wilfing ein über die letzten drei Jahre ausgearbeitetes Projekt. Ziel dabei ist es, schon beim Nachwuchs das Regionsbewusstsein für das Weinviertel zu steigern.

Zusammen mit dem Weinviertel-Tourismus und Betty Bernstein – dem Familienmaskottchen der österreichischen Bernsteinstraße – sammelte man viele Geschichten und Informationen zum Thema Weinviertel. Gemeinsam erstelle man Arbeitsblätter für Dritt- und Viertklassler der Volksschulen, ein Online-Weinviertel-Quiz sowie eine zehnteilige Kinder-Videoserie mit dem Wissensvermittler alias „Weinviertler Vifzack“.

Auch ein Abenteuergeschichtenheft, in denen Betty Bernstein zu zehn verschiedenen Themen durch das Weinviertel führt, sowie eine Weinviertelkarte, die online verwendbar ist, wurden ausgearbeitet.

Man will dadurch den Kindern all die Besonderheiten ihrer Heimatregion näherbringen, sodass sie diese „kennen und lieben lernen“. Wilfing, selbst leidenschaftlicher Weinviertler: „Wir sollten das Weinviertel mehr in den Mittelpunkt rücken, da wir hier so viele Schätze haben. Bräuche, Tradition, Handwerk und Bodenkultur machen das Weinviertel zu dem besonderen Ort, den wir alle schätzen.“ Alles sei in dem Projekt kindgerecht und mit viel Herzblut bzw. Mühe aufbereitet worden. Wilfing bedankte sich bei Filipp.

Eine Heimat für die Kinder unserer Kinder

Filipp betonte die Bedeutung des Projekts: „Die Kinder sind die Zukunft unseres schönen Weinviertels. Genau deswegen müssen wir bei ihnen ansetzen. Wenn sie lernen, wie toll das Leben hier ist, werden sie auch als Erwachsene gerne hier wohnen.“

Leader-Obmann Kurt Jantschitsch ist der selben Meinung: „Wenn die Kinder die Region entdecken, werden sie später vielleicht gerne mit ihren eigenen Kindern hier leben.“ Jantschitsch richtete seinen Dank an Filipp und an SPÖ-Bürgermeister Wolfgang Gaida sowie an alle, die das Projekt mitunterstützten.

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