Naturjuwel Aubad: „Urlaub in der Heimat“. Groß und Klein pilgern in den Sommermonaten in das Erholungsgebiet: Die gute Wasserqualität sowie die vielfältigen Sportmöglichkeiten überzeugen die Besucher.

Von Dagmar Faltner. Erstellt am 03. Juli 2019 (05:09)
Faltner
Helga, Irene, Irmgard, Maria, Daniela, Gabi, Eva, Gernot, Wolfgang, Hans und Josef genießen den Tag mit Familie und Freunden.

Am Rande der Marchgemeinde befindet sich ein Naturjuwel, das zum Baden und Entspannen einlädt – das 1992 eröffnete Aubad. Dieses Naturbadegewässer ist, wie auch die Umgebung selbst, so naturbelassen wie möglich. Die Wasserfläche beträgt 3,2 ha. Ein abgegrenzter Bereich von 3.000 m² mit einer Tiefe von einem Meter dient als Kinderbadebereich.

Das Gelände im Ausmaß von insgesamt 6,7 ha bietet ausgedehnte Liegewiesen, Duschen, WCs, Umkleidemöglichkeiten und für die Jüngsten ausreichend Platz zum Spielen. Vor dem Bad befindet sich ein Buffetbetrieb, der im Juli und August geöffnet ist. Das Freizeitareal grenzt unmittelbar an das Bad und bietet auch für die ganz Aktiven vielfältige Möglichkeiten.

"Wasserqualität wird regelmäßig überprüft"

Neben dem Jugendtreff, Sportplatz, Tennisplatz, Schützenhaus und der Asphaltstockanlage sind auch folgende Spiel- und Sportstätten untergebracht: Kinderspielplatz, Fun-Court, Beachvolleyball-Platz, Tischtennis, Streetball und Skateranlage. Im Juli und August ist ein kleiner Eintrittspreis zu bezahlen.

Aus Rücksicht auf Pendler, die das Bad für eine kurze Abkühlung nach einem langen Arbeitstag nutzen wollen, wird ab 17 Uhr kein Eintritt mehr verlangt. Die Wasserqualität im Aubad wird regelmäßig vor und nach der Badesaison überprüft. Währen der Saison gibt es aber auch immer wieder unangekündigte Tests. Diese ergaben, dass die Wasserqualität ausgezeichnet ist.

Auch für die Sauberkeit um und im Gewässer wird gesorgt. Das wissen die vielen Gäste, die das Bad besuchen, zu schätzen. Neben den Einheimischen nutzen auch Besucher aus der näheren, aber auch aus der weiteren Umgebung, wie Zistersdorf und Mistelbach, die Anlage für schöne Badetage. SP-Bürgermeister Wolfgang Gaida ist stolz auf das schöne Naturbadegewässer in seiner Gemeinde und geht selber auch sehr gerne und oft ins Aubad. Für ihn gehört das einfach zum Sommer dazu.

„Wessis“ sind seit vielen Jahren Stammgäste

Besonders oft ist eine Gruppe von rund 20 Personen aus Hohenau bei Badewetter am Teich anzutreffen – die „Wessis“, so genannt, weil sie am Westufer des Sees ihren angestammten Platz im Schatten der großen Bäume haben. Diese gemischte Gruppe, bestehend aus den verschiedensten Altersschichten, ist eine eingeschworene Gesellschaft, die sich auch den Rest des Jahres immer wieder trifft und fast wie eine große Familie fest zusammenhält.

„Schon unsere Kinder haben hier schwimmen gelernt. Auch deren Kinder lernen es jetzt hier und nutzen gerne den Badeteich in ihrer Freizeit“, erzählt eine der Damen aus der gemütlichen Runde. Sie schätzen „ihren“ Badeteich ganz besonders und schauen auch darauf, dass alles in Ordnung ist.

Jausnen, Kartenspielen, Musik hören oder einfach nette Gespräche gehören genauso zum entspannten Badetag wie die eine oder andere Runde, die geschwommen wird. „Für uns ist das wie Urlaub in der Heimat“, sind sie sich einig. Auch von den in diesem Sommer aufgetretenen Gelsen lässt man sich nicht unterkriegen. Bei leichtem Wind und Sonnenschein ist es auszuhalten.

Übrigens: Ein eigener Kinderbereich ermöglicht es auch den Kleinsten, gefahrlos ins Wasser zu gelangen und anschließend im seichten Nass zu Planschen. Eines steht fest: Das gute Wetter wird auch in den nächsten Tagen viele Besucher anlocken.

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