NÖN-Erfolg: Strafe für falsche Vignette aufgehoben. Mann bezahlte Gebühr aus Versehen für Anhänger. Asfinag zeigte sich letztlich kulant.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 17. Juni 2019 (11:05)
Symbolfoto: Shutterstock/Mikbiz
Ein Mann kaufte die Autobahn-Vignette versehentlich für seinen Anhänger. Die Asfinag prüfte den Fall.

Ärger bei Herrn M.: Ihm wurde von einem Asfinag-Mitarbeiter bei einer Kontrolle vorgeworfen, er besitze keine gültige Vignette – dabei hatte er schon im Jänner eine gekauft.

Das Problem: „Es stellte sich heraus, dass die Vignette auf meinen Hänger ausgestellt war, da ich beim Kauf dessen Zulassungsschein präsentiert habe.“ Die vorgeschriebene Ersatzmaut wollte er nicht bezahlen, sondern die Angelegenheit mit der Asfinag-Servicestelle regeln.

„Das wird nicht so schwierig sein, dachte ich mir, denn ich habe den Kaufbeleg, der mit dem Zulassungsschein für den Hänger übereinstimmt. Außerdem bezahlte ich für die Vignette“, erklärt M. Mit dem Argument „Gesetz ist Gesetz“ sei er dennoch abgewiesen worden. Sein Geld bekomme er nicht zurück, eine Ummeldung sei nicht möglich, auch eine Verwaltungsstrafe sei unterwegs.

Die NÖN fragte bei der Asfinag nach. Diese nahm sich der Sache an: „In diesem besonderen Fall kommen wir dem Kunden einmalig entgegen und werden die Umregistrierung vornehmen“, verkündet Pressesprecher Alexander Holzedl. Er rät aber generell dazu, darauf zu achten, dass die Angaben korrekt sind: „Die Verantwortung liegt letztlich bei den Kunden.“