Plage: Giftpflanze als Gefahr. „Brandgefährlich“ ist der Riesenbärenklau, der sich derzeit im Augebiet ausbreitet. Die Gemeinde rückt ihm nun zu Leibe.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 01. Juni 2017 (02:40)
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SP-Gemeinderat Dieter Koch (r.) setzte mit Martina Kainz (ENU) und Werner Lazowski sowie Bauhof-Mitarbeitern im Augebiet erste Maßnahmen.

Im Augebiet besteht Verbrennungsgefahr: Dort breitet sich nämlich der Riesenbärenklau (siehe Infobox), eine aus dem Kaukasus importiere Staude, aus. Sie wirkt eigentlich harmlos und dekorativ, hat es aber in sich, denn allein das Berühren der Giftpflanze führt zu heftigen Reaktionen: In Kombination mit Sonnenlicht können sich nach kurzer Zeit schwere Entzündungen mit starker Blasenbildung entwickeln.

Über 50 Abkömmlinge des Riesenbärenklaus wurden allein bei einem ersten Lokalaugenschein ausfindig gemacht. „Diese werden vor Beginn der Blütezeit händisch entfernt“, so SP-Gemeinderat und Umwelt-Referent Dieter Koch, der gemeinsam mit Experten im Augebiet erste Maßnahmen zur Bekämpfung setzte.

Durch Ausgraben der Wurzeln könne dem Riesenbärenklau, der sich durch Samen vermehrt, vor der Blütezeit nämlich der Garaus gemacht werden. Aber Vorsicht: „Diese Arbeit kann nur mit Schutzbekleidung und entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt werden“, erklärt Koch, der auch die Bürger um Mithilfe bittet: Wer Stauden entdeckt, soll dies der Gemeinde melden.