Was ist im Au-Bad los?. Die Orts-FP prangert die „skandalösen Zustände“ auf dem Gelände an. SP-Bürgermeister Freitag will dazu keine Stellungnahme abgeben.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 15. September 2016 (05:00)
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Das Au-Bad: Ein Naturgewässer, das sich über 3,2 Hektar erstreckt und von einem großzügigen Areal mit Liegeflächen umgeben ist.
Wieneritsch

Die Badesaison ist fast vorbei, ein bitterer Nachgeschmack bleibt – zumindest laut FPÖ, die ein immer lauter werdendes „Murren“ innerhalb der Bevölkerung vernommen haben will. Grund: Das Au-Bad, das sich idyllisch und fast naturbelassen über ein knapp sieben Hektar großes Areal neben dem Freizeitareal erstreckt.

Zu naturbelassen für die Blauen, denn: „Verdreckte WC-Anlagen, desolate Umkleidekabinen, abgebrochene und nicht entfernte Äste – so präsentiert sich leider das Gelände“, schildern Hohenaus FP-Obmann Hannes Wlas und sein Stellvertreter Wolfgang Krichbaumer die Situation im Bad, für dessen Besuch Gäste vier Euro pro Tageskarte hinlegen müssen. Und: „Muss immer erst etwas passieren, damit etwas passiert?“, beklagen die Blauen zudem das Fehlen eines Bademeisters, auch in der Ferienzeit. Die Missstände würden sich jedenfalls in sinkenden Besucherzahlen niederschlagen.

SP-Bürgermeister Robert Freitag will zu den von der FPÖ formulierten Problemen keinerlei Stellungnahmen abgeben.

Die FP schmiedet indes Ideen für das durchaus viel Potenzial beinhaltende Areal. Krichbaumer betont: „Der KTM-Radweg, der künftig am Freizeitareal vorbeiführt, sollte, wie der von uns geforderte Camping-Platz, Grund genug sein, Maßnahmen zu setzen“ – sodass aus dem „Aua-Bad“ bald wieder ein Au-Bad werde.

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Die Umkleidekabine hat tatsächlich schon bessere Zeiten erlebt.
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