Projekte: 240.000 Euro für die Straßen. VP-Ortschef Hermann Gindl lud zum Neujahrsempfang in den Gemeindesaal.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 27. Januar 2017 (04:02)
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VP-Bürgermeister Hermann Gindl (4.v.r.) mit den Mitgliedern des Gemeinderates und den Direktorin der Volksschule, Ingeborg Lackner, der Leiterin des Kindergartens, Maria Dolezal, und der Direktorin der Neuen Mittelschule, Eva Lackner (hintere Reihe), beim Neujahrsempfang.
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Spitzenbesuchswerte beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters: Der Gemeindesaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Eingangs kamen gleich die aktuellen Themen auf den Tisch – die Schließung der Volksbank und der Arztpraxis (die NÖN berichtete). Der Einladung des VP-Ortschefs Hermann Gindl zur Veranstaltung folgten weder die Bankdirektoren noch Ahmad Nischaburi.

Dass die Nahversorger der Gemeinde auch ohne Bank und Geldausgabe-Automat gut aufgestellt sind, bewies eine „Proberunde“ des Bürgermeisters. Sowohl beim Kaufmann Glück als auch im Gemeindegasthaus und der Trafik ist bargeldloser Zahlungsverkehr kein Problem, das Lagerhaus bietet Kundenbezugskarten mit periodischer Abrechnung.

Eduard Schilling stellte das Projekt E-Mobilität vor, das zur umweltfreundlichen Fortbewegung aufgrund der vorgenannten aktuellen Ereignisse gleich zusätzliche Dimension bekam. So könnte sich Schilling einen regelmäßigen Fahrtendienst für nicht mobile Gemeindebürger zum Bankomat bzw. zum Arzt vorstellen, nicht ohne die launige Bemerkung loszuwerden, dass neben dem bereits zugesagten Sponsoring der Volksbank ja auch der Gemeindearzt einen Kostenbeitrag leisten könnte.

Erfreuliches berichtete geschäftsführender Gemeinderat Helmut Vock, so liegt die Gemeinde bei den Kanalbenützungsgebühren weit unter dem Durchschnitt, an eine Erhöhung wird derzeit nicht gedacht. Straßenbau-Maßnahmen wurden wie geplant umgesetzt, für 2017 sind 240.000 Euro für weitere Arbeiten budgetiert. Zu Wort kamen ebenfalls die Obleute aller Vereine, die über geplante Aktivitäten berichteten.

Mehr Kids besuchen den Kindergarten

Im Kindergarten stieg die Zahl der angemeldeten jungen Bürger auf 37, entsprechend freuen sich schon Volksschule und die Neue Mittelschule auf die Neuzugänge in den nächsten Jahren. Kritik übte allerdings Direktorin Eva Lackner, die speziell aus der Schulverbunds-Gemeinde Sulz mangelnde Nachfrage ortet. Beide Schulen erhielten 2016 eine ganze Reihe von Auszeichnungen.

Begrüßungs- und Abschlussworte des Ortschefs: „Die Gemeinde ist die Summe aller Bürger.“ Gindl lud alle ein, bei Fragen oder Anregungen zu ihm zu kommen, er stehe für konstruktive Kritik jederzeit zur Verfügung. Und noch etwas liegt Gindl sehr am Herzen: „Nützen wir die Infrastruktur, die wir haben.“