Stichtag für 541 Rekruten: Angelobung in Eckartsau. Angehende Soldaten schworen im Eckartsauer Schlosspark ihre Treue.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 25. März 2019 (11:53)

„Ich gelobe“ schallte es am Freitagabend lautstark durch ganz Eckartsau, als 541 Bundesheer-Rekruten aus den Kasernen Mistelbach, Zwölfaxing, Melk, Allentsteig, Götzendorf und der Wiener Starhemberg-Kaserne am Schlossplatz ihre Treue schworen.

Ein sichtlich stolzer VP-Bürgermeister Rudolf Makoschitz freute sich, dass es ihm gelungen war, dieses eindrucksvolle Spektakel in „seine“ Gemeinde, die „Perle des Marchfelds“ zu holen. Unter den insgesamt 2.000 Menschen, die sich im Ort tummelten, waren auch etliche Ehrengäste, angeführt von VP-Landesrat Ludwig Schleritzko, Ex-Minister Werner Fasslabend, den Nationalräten Angela Baumgartner (VP) und Rudolf Plessl (SP) sowie den Landtagsabgeordneten René Lobner (VP) und Dieter Dorner (FP), weiters natürlich hohe Militärs, Blaulicht-Vertreter und Geistliche.

Zu sehen gab es so einiges an diesem Tag in Eckartsau. Beispielsweise die kleine Leistungsschau des Bundesheeres, bei der am Hauptplatz militärische Geräte und Fahrzeuge bestaunt und hautnah erlebt werden konnten. Außerdem sorgte ein Platzkonzert der Militärmusik Burgenland für Stimmung und „die schärfste Waffe des österreichischen Heeres“, die Gulaschkanone stillte den Hunger der vielen Besucher.

Um 17 Uhr war es dann soweit, die militärische Zeremonie startete am Schlossplatz und nach Festreden von Politikern und Militärvertretern sowie geistlichem Zuspruch erschallte das Treuegelöbnis aus 541 Kehlen. Einer der Rekruten, Martin Lehner aus Eckartsau, wurde für seine besonders beeindruckenden Leistungen beim Scharfschießen extra hervorgehoben. Nach drei ohrenbetäubenden Salutschüssen  der reitenden Artilleriedivision Nr. 2 und einem großen Zapfenstreich später war das große Spektakel beendet.