Raika Auersthal verwaltet 29 Millionen Euro. Raika Auersthal kann positiv auf 2019 blicken: Anzahl der Spar- und Girokonten stieg an. Auch Bausparverträge sowie Absicherungen im Bereich Leben und Unfall sind gefragt.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 11. März 2020 (12:34)
Obmann Richard Döltl, Bankstellenleiter Christoph Gausterer, Franz Stefan (sitzend), Alfons Pitzinger, Martin Rath sowie die Geschäftsleiter Andreas Berger und Walter Schuster (v.l.).
Mauritsch

Die Ortsversammlung der Raiffeisenbank Auersthal/Bockfließ/Groß-Schweinbarth war geprägt von zwei Hauptpunkten: den durchaus erfreulichen Geschäftszahlen für das Jahr 2019 und den aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise und deren Auswirkungen. Das abschließende Schnitzel ließen sich die Teilnehmer trotzdem gut schmecken.

Die Bankstelle Groß-Schweinbarth kann auch in schwierigen Zeiten auf positive Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr blicken: So erhöhte sich sowohl die Zahl der Kunden als auch jene der Spar- und Girokonten. Die Gesamteinlagen stiegen um mehr als 2,4 Millionen Euro auf 24,18 Millionen Euro an, wovon allein auf die Spareinlagen rund 15,27 Millionen Euro entfallen.

Erfreulich verlief auch die Entwicklung im Dienstleitungsgeschäft. So werden Bausparverträge weiterhin stark nachgefragt, ebenso Absicherungen im Bereich Leben und Unfall. Das verwaltete Kundenvermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast 3 Millionen Euro auf 29,3 Millionen Euro – ein beachtlicher Erfolg für die kleine Bankstelle. Unverändert beliebt scheint der Bankomat mit rund 21.000 Behebungen zu sein.

Geschäftsleiter Walter Schuster präsentierte die Zahlen der Gesamtbank. Auch hier ist eine eklatante Steigerung im Einlagengeschäft zu verzeichnen – 114,58 Millionen Euro wurden der Raiffeisenbank von den Kunden anvertraut. Das bedeutet einen Anstieg von 10 %.

Sehr erfreulich ist auch die Entwicklung bei den Ausleihungen, hier wurde ein Zuwachs von 16 % erreicht. Nichtsdestotrotz wies Obmann Richard Döltl ausdrücklich darauf hin, dass die Bank gerne für Finanzierungen im Wohn- und Investitionsbereich zur Verfügung steht. Zum Thema Sparbuch: Dies wird aus heutiger Sicht weiterhin in der klassischen Form zur Verfügung stehen.

Die Eigenmittel drücken aus, dass die Bank auf sehr soliden Beinen steht. Mit einer Quote von 22,92 % und knapp 13,9 Millionen Euro weist die Raiffeisenbank mehr als das Doppelte des gesetzlichen Erfordernisses auf. Damit das auch so bleibt, wurden fast 600.000 Euro den Rücklagen zugeführt.

Geschäftsleiter Andreas Berger gab einen kurzen Überblick über das wirtschaftliche Umfeld und die Entwicklung maßgeblicher Indizes. Mit einem Anstieg der Zinsen wird wohl in der nächsten Zeit allerdings nicht zu rechnen sein – das überrascht nicht wirklich.