Wieder wurden Granaten entdeckt. Der Entminungsdienst musste erneut Gewehrsprenggranaten entsorgen.

Erstellt am 01. August 2017 (09:11)
Deutsche Gewehrsprenggranaten – Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg – wurden in Jedenspeigen freigelegt und vom Entminungsdienst entschärft.
NOEN, EOR

„Man würde nicht sofort getötet werden, aber hätte nicht genug Finger, um sich alle blutenden Wunden zuzuhalten“, antwortet Andreas Herrmann, Chef der „EOR Kampfmittelortung & Freilegung“, auf die Frage, was im Falle einer Granatenexplosion passieren würde. Wobei der Konjunktiv hier fast unangebracht ist – denn erneut mussten in der Gemeinde drei Kriegsrelikte entschärft werden.

„Es wurden von uns in Jedenspeigen neuerlich drei Blindgänger – es handelt sich um deutsche Gewehrsprenggranaten – gefunden“, berichtet Herrmann. „Diese haben sehr empfindliche Zünder und werden meist oberflächennah aufgespürt.“ Und er appelliert erneut: „Es sei an dieser Stelle noch einmal mit aller Deutlichkeit erwähnt: Kampfmittelaltlasten sind und bleiben eine tödliche Gefahr.“ In diesem Fall wurden die drei Gewehrsprenggranaten vom Österreichischen Entminungsdienst entsorgt.