Schade: Aus für Sweet Hell. Der etwas andere „höllische“ Eissalon, der Sorten wie „Kaiserschmarren“, „Punschkrapfen“ und „Apfelstrudel“ anbot, schloss in Gänserndorf und Strasshof seine Pforten.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 15. Juli 2020 (05:00)
Die Gänserndorfer Sweet-Hell-Filiale ist geschlossen. Gastronom Andreas Bachofen-Echt war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. 
Mattes

„Die Hölle, das sind die anderen“, schrieb einst der französische Philosoph Jean-Paul Sartre. Auch die Eissalon-Kette „Sweet Hell“ dürfte jetzt in einem Raum ohne Ausweg gefangen sein. Rückblick: 2017 eröffneten Andreas und Judith Bachofen-Echt eine Filiale in der Gänserndorfer Hauptstraße, 2018 eine Zweigstelle in Strasshof.

Beide sind seit Kurzem wieder geschlossen. Schon vor der Coronakrise lief das Geschäft schleppend. Das Virus dürfte der Firma den Rest gegeben haben. Jetzt werden Nachmieter gesucht.

Im April dieses Jahres – nach dem Höhepunkt der Pandemie – schrieben die Bachofen-Echts auf ihrer Homepage: „Nach dem Wiederstarten der Wirtschaft hat es viele Unternehmer schwer erwischt. Wir haben noch zwei schlüsselfertige und bereits eingeführte Lokale, die zur Übernahme bereit stehen. Wir unterstützen euch in jeder Hinsicht, um starten zu können.“ Gemeint sind die Standorte Gänserndorf und Strasshof.#

Kritik äußerten die Bachofen-Echts im Netz auch an der Bundesregierung: „Wir bekommen Infos und planen die nächsten zwei Wochen. 48 Stunden später ist alles anders. Das kostet nur Zeit und Ressourcen.“